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| 17:11 Uhr

Schulspeisung
Essensgeld-Satzung regt Diskussion über Qualität an

Lübben. Abgeordnete denken über Neuausschreibung nach Von Ingvil Schirling

Eigentlich geht es ja nur um eine notwendige Anpassung. Und sie beschert Eltern von Kitakindern eine leichte Ersparnis, Eltern von Schulkindern müssen etwas tiefer in die Tasche greifen. Doch die Satzungen über die Essensgelder führen zu weitergehenden Diskussionen über die Qualität des Essens. Wie schon im Bildungsausschuss vergangene Woche war diese Woche auch im Hauptausschuss zwar das Regelwerk an sich unstrittig und wird wohl in der Stadtverordnetenversammlung am 30. August beschlossen werden können. Doch die Abgeordneten nutzten die Gelegenheit, um über die Qualität des Essens und eine mögliche Neuausschreibung nachzudenken.

Thomas Weidemanns (Wir von hier) stieß den Gedankenaustausch an. Ihm zufolge war schon 2016 im Zusammenhang mit einer Verteuerung des Essens wegen des damals eingeführten Mindestlohns die Qualität ein Thema. „Es gibt auch andere Versorger und geht deutlich besser“, positionierte er sich.

Peter Schneider (Die Stadtfraktion) sagte: „Der Preis ist nicht so, dass wir ausschreiben müssten, damit es billiger wird. Aber vielleicht können wir für den gleichen Preis etwas Besseres bekommen.“ Andere wiesen darauf hin, dass die Ausschreibungsergebnisse eine Verteuerung mit sich bringen könnten. Offen blieb, wie die Qualität von schulischer Seite eingeschätzt wird.