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| 18:02 Uhr

Kita-Neubau
Bauleistungen für Kita „Waldhaus“

Lübben. Lübbener Stadtverordnete haben umfangreiche Aufträge vergeben.

Ein ganzes Paket von Bauleistungen für den zweigeschossigen, teilunterkellerten Ersatzneubau der Kita „Waldhaus“ in Treppendorf haben die Lübbener Stadtverordneten am Donnerstagabend beschlossen. „30 verschiedene Ausschreibungen haben wir vorbereitet und in Paketen zusammengefasst“, erläuterte Frank Neumann, Fachbereichleiter Bauwesen.

So soll eine Aufzugsanlage eingebaut werden. Der günstigste Bieter, die Kone GmbH aus Dresden, hat den Zuschlag erhalten und wird für rund 30 000 Euro den Aufzug einbauen. Eingegangen sind auch die Wartungskosten für den Gewährleistungszeitrum von zwei Jahren. Die Firma hat die notwendigen Zertifizierungen und wird sämtliche Leistungen selbst erbringen, stellte EPP Planung und Projektierung, das Ingenieurbüro für Technische Ausrüstung aus Lübbenau als Angebotsprüfer fest. Insgesamt waren fünf Angebote von Firmen aus Dresden und Berlin eingereicht worden.

Den Zuschlag für den Bau der Erdsondenanlage hat Geothermics Mainka aus Rüdersdorf/Hennickendorf erhalten. Drei Angeboten waren bei der Stadt eingereicht und vom Planungsbüro Jörg Karras aus Lübben geprüft worden. Für die Erdwärmebohrungen musste vom Planer zuvor eine wasserrechtliche Genehmigung bei der Unteren Wasserbehörde eingeholt werden. Entsprechend des Angebots des wirtschaftlichsten Bieters sind Kosten in Höhe von rund 35 000 Euro für diese Anlage in den Haushalt einzustellen.

Die Zimmerer- und Stahlbauarbeiten werden von der in Lübben ansässigen Firma Heinrich und Höring GmbH übernommen. Knapp 60 000 Euro stehen für dieses Los zu Buche. Sechs Angebote waren zur Submission am 22. Februar abgegeben worden. Rechnerisch und fachlich geprüft wurden sie vom Architekturbüro Mayerwittig, wie auch bei den weiteren genannten Vergaben .

Neun Firmen reichten Angebote zum Einbau von Fenstern ein. Als wirtschaftlichster Bieter wurde die Tischlerei König aus Rammenau ermittelt und für die Vergabe vom Architekturbüro vorgeschlagen. Hochgedämmte Fenster und Türen, dreifach verglast, sollen eingebaut werden: insgesamt mehr als 70 Stück. Rund 71 500 Euro umfasst der Auftragswert.

Der größte Auftrag ist der Innen- und Außenputz für das neue Kita-Gebäude. Rund 118 500 Euro hat die Neusch-Bau GmbH aus Spremberg dafür veranschlagt und war damit der wirtschaftlichste Bieter. Für diese Ausschreibung, zu der fünf Angebote eingereicht wurden, hatten zuvor neun Firmen die Aussschreibungsunterlagen abgefordert. Rund 300 Quadratmeter Dämmung, 100 Quadratmeter Sockelputz und 750 Quadratmeter Außenputz sind gefordert. Für die Innenwände sind 300 Quadratmeter Kalkzementputz und 1450 Quadratmeter Kalk-Gipsputz geplant.

Firmen, die sich an Ausschreibung beteiligen und ein Angebot abgeben, müssen einen Auszug aus dem Handelsregister vorlegen. Dazu kommen die gültige Unbedenklichkeit von Kranken- und Sozialkassen, der Nachweis für die Berufshaftpflicht, die Eintragung in die Handwerkerrolle und bei der Berufsgenossenschaft sowie die Gewerbeanmeldung und eine gültige Auskunft in Steuersachen durch das zuständige Finanzamt. Wenn die geforderten Nachweise nicht vorgelegt werden, dann werden die Angebote von der Auswertung ausgeschlossen. Bei letztgenannter Ausschreibung waren es drei, wie der Beschlussvorlage für die Stadtverordnetenversammlung zu entnehmen ist.

Fachbereichsleiter Neumann verwies darauf, dass die im Haushalt der Stadt Lübben gegenwärtig eingestellten Mittel nicht ausreichen. Der Planer habe ein Plus von 14 Prozent, etwa 350 000 Euro, dargestellt.