Die CEP (Central European Petroleum) wird den Bohrplatz in Märkische Heide zurückbauen und startet mit der Verfüllung der Bohrung. Das teilt das Unternehmen mit.

Kein Potential

Das „erforderliche Entwicklungspotential“ sei am Standort zwischen Biebersdorf und Krugau nicht gegeben.

Das Unternehmen sucht nach Erdöl- und Erdgasvorkommen in der Region und hat neben dem Bohrplatz in Krugau einen weiteren in Guhlen, von dem die erst zum letzten Jahreswechsel abgeteufte Bohrung 1b ebenfalls verfüllt werden soll. Der Bohrplatz Guhlen verfügt über zwei weitere, noch ungenutzte Bohransatzpunkte.

Guhlen

Die Arbeiten in Krugau sollen am Montag, 2. Dezember 2019, beginnen und voraussichtlich zwölf Tage dauern, heißt es weiter.

Ein-Schicht-Betrieb

„Wir werden tagsüber im Ein-Schicht-Betrieb tätig sein, auch am Wochenende“, so die Mitteilung. Zur bereits erfolgten Teilverfüllung kommen nun ein Zementstopfen und eine mechanische Barriere, womit die Bohrung „Märkische Heide 1/2015“ nach den geltenden Richtlinien dauerhaft und sicher verfüllt sei. „Wir schaffen die Voraussetzung dafür, den Platz später zurückzubauen“, erläutert Sprecher Stephan Grafen.

Gerechnet werde mit 50 Lkw-Transporten und einer genehmigungspflichtigen Fahrt für die „Aufwältigungsanlage“. Sie sei mit einer Bohranlage vergleichbar und wird gebraucht, um den Zement für die Verfüllungsstrecken und die erforderlichen Werkzeuge an die vorgesehenen Stellen in die Bohrung zu bringen.

Ruhe an Feiertagen

Ab Mitte Dezember werde diese Anlage nach Guhlen gebracht und dort während der Feiertage abgestellt. „Wir haben zugesichert, nicht an Weihnachten oder Silvester zu arbeiten“, heißt es weiter. Im neuen Jahr soll die Bohrung Guhlen 1b verfüllt werden.

Für Fragen gibt es eine 24-Stunden-Hotline unter Tel. 0800 5888551 sowie das Bürgerbüro am Freitag, 6. (14 bis 19 Uhr) und Samstag, 7. Dezember (10 bis 15 Uhr), im Leibcheler Krug. Während der Arbeiten werde CEP die Sicherheits- und Alarmierungseinrichtungen testen und mit Übungen prüfen, wie gut die Mannschaft auf dem Bohrplatz mit den festgelegten Alarmierungs- und Nothilferoutinen zurechtkommt.