Das Feuer in der Lübbener Schillerstraße ist gelöscht. Dort war in der Nacht in der Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses ein Brand ausgebrochen. Der Mieter kam dabei ums Leben, 34 Personen mussten das Gebäude verlassen.

„Die Mieter wurden nachts von der benachbarten Spreewaldklinik aufgenommen und werden derzeit dort versorgt. Bürgermeister Lars Kolan ist mit Mitarbeitern des Ordnungsamtes und der Lübbener Wohnungsbaugesellschaft (LWG) vor Ort, um zu klären, wo die Menschen in den nächsten Tagen unterkommen. Einige gehen zu Angehörigen, für einige werden freie Wohnungen oder Ferienwohnungen gesucht“, heißt es in einer Mitteilung des Rathauses.

Zehn bis zwölf Wohnungen des Aufganges Nr. 12 sowie des Nachbaraufgangs seien in Mitleidenschaft gezogen worden, denn das Löschwasser laufe aus dem Dachgeschoss nach unten. Die LWG als Eigentümer habe die Brandwache übernommen. Ein Generalunternehmer kümmere sich derweil um die Aufnahme des Schadens und um den Kontakt zur Versicherung.

Lars Kolan dankt der Spreewaldklinik für die unkomplizierte und schnelle Hilfe sowie den rund 85 Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Johannitern. Die Feuerwehren aus Lübben, Luckau, Schönwalde und Freiwalde waren gegen 2.30 Uhr alarmiert worden – insgesamt waren 70 Kameraden im Einsatz.

Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lübben/Stadt waren auch am Freitagvormittag noch vor Ort. Sie haben verhindert, dass der Brand durch Glutnester wieder aufflammt. Dazu sind die Feuerwehrleute mit der Hubrettungs- und -arbeitsbühne Bronto-Skylift über das Dach des Wohnblocks gehoben worden. Um sich ein genaues Bild zu machen, wurden zahlreiche Dachziegel entfernt. Die Dachbalken ragen ins Freie, die angrenzende Dachgaube ist durch die Flammen gezeichnet. Die Ursache des Brands in dem Mehrfamilienhaus stand gestern Vormittag noch nicht fest.

Ein Toter bei Wohnhausbrand in Lübben

Bildergalerie Ein Toter bei Wohnhausbrand in Lübben