"Sie helfen anderen Menschen, erweitern deren Horizont und erleichtern deren Leben. Dabei entdecken sie auch eigene Fähigkeiten und Talente."

Olga Hoffmann ist eine von ihnen. Sie engagiert sich seit mehreren Jahren im Familientreff der Spätaussiedler in Lübbenau und hilft derzeit einer Flüchtlingsfamilie aus Tschetschenien. Torsten Kinal-Lange kümmert sich um eine Familie aus dem gleichen Land in Lübben: "Ich unterstütze bei Alltagsfragen, begleite sie zu Behörden und Ämtern, helfe beim Ausfüllen von Anträgen und Formularen." Bevor er sich als Integrationslotse einsetzte, engagierte sich Torsten Kinal-Lange in einem anderen Projekt der Diakonie.

"Wir sind stolz auf alle Helfer, die sich für andere Menschen einsetzen, ihre Kraft, Geduld und Zeit opfern", sagt Ute Dybski von der Lübbener Stadtverwaltung. Ehrenamtliche des Migrationsfachdienstes, der Tagesgruppe und der Demenzgruppe wurden jetzt geehrt. Siegfried Lemming war zum dritten Mal dabei. "Es ist erstaunlich, wie viele Menschen sich ehrenamtlich bei der Diakonie in Lübben engagieren", sagt der Geschäftsführer des Diakonischen Werks in Lübben. "So viele freiwillige Helfer haben wir nicht mal in Berlin." Aufgefallen ist ihm bei seinen Besuchen im Haus der Diakonie in der Spreewaldstadt "wie freundlich die Ehrenamtlichen mit anderen Menschen umgehen".

Zahlreiche Helfer sind sei Jahren engagiert. Olga Welke kümmert sich um den Frauenkreis, Valentina Reichert um den Russischunterricht. Tatjana Süss gibt Klavierunterricht, Thea Ewald hält die Seniorengruppe zusammen, Ira Hass organisiert die Teestube. "Wir haben im vergangenen Jahr auch sechs neue Ehrenamtliche gewonnen", erzählt Birgit Kaselow, Leiterin des Migrationsfachdienstes der Diakonie in Lübben. " "Wir sind dankbar, dass so viele anderen Menschen ehrenamtlich helfen", unterstreicht Birgit Kaselow.