Mit dem Jahreswechsel haben sich in der Region Veränderungen ergeben, die Arbeits-, Wege-, Schul- und Kita-Unfälle betreffen. Das teilt die Klinikum Dahme-Spreewald GmbH in einer Pressemitteilung mit. Seit Beginn des neuen Jahres ist Dr. Carsten Johl, Chefarzt der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie in der Spreewaldklinik Lübben, der einzige Durchgangsarzt (D-Arzt) für Lübben und die Umgebung. Er nimmt diese Funktion in den Räumen der Spreewaldklinik in Lübben wahr. Die D-Ärzte Dr. Björn Matthies in Lübbenau, Mike Wilde in Luckau, Jens Graßmel im Luckauer Krankenhaus und Dr. Torsten Braunsdorf in Calau sind nach wie vor für die Patienten mit Arbeits-, Wege-, Schul- und Kita-Unfällen vor Ort.

Johl wird in Lübben Versicherte der gesetzlichen und gewerblichen Berufsgenossenschaften erst- und weiterbehandeln. Die D-Arzt-Praxis von Johl am Klinikum wird im neuen Jahr ausgebaut werden, um den Anforderungen für die Patienten gerecht zu werden. „Die Funktion als Durchgangsarzt habe ich bereits zuvor wahrgenommen“, sagt er. „Jetzt gibt es keinen weiteren D-Arzt in Lübben, denn Herr Wilhelms, der Nachfolger von Herrn Handschick, wird das Spektrum in seiner Praxis verändern“, so der Mediziner weiter.

Verändertes Angebot

Tobias Wilhelms ist bereits seit drei Jahren in der Praxis des Diplom-Mediziners Handschick tätig. Der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie wird voraussichtlich ab dem 1. April dieses Jahres die offizielle Praxisnachfolge antreten. Wilhelms möchte ein etwas verändertes Spektrum anbieten. Alle allgemeinchirurgischen und unfallchirurgischen Erkrankungen werden aber weiterhin betreut. Neu hinzukommen konservative orthopädische Therapien, insbesondere moderne Injektionsverfahren bei Wirbelsäulenerkrankungen, Arthrosetherapie und Stoßwellentherapie. Durch seine vorherige Tätigkeit in der Spreewaldklinik Lübben ist Wilhelms im Klinikum gut vernetzt und arbeitet vertrauensvoll mit entsprechend spezialisierten Kollegen zusammen.