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| 02:57 Uhr

Dürrenhofe gewinnt Königsdisziplin

Kreisbrandmeister Ronald Judis (2.v.l.) unterstütze Bürgermeister Dieter Freihoff (l.) bei der Pokalvergabe an die siegreiche Dürrenhofer Männermannschaft.
Kreisbrandmeister Ronald Judis (2.v.l.) unterstütze Bürgermeister Dieter Freihoff (l.) bei der Pokalvergabe an die siegreiche Dürrenhofer Männermannschaft. FOTO: J. Golombek/jgk1
Märkische Heide. Die Frauen und Männer aller Ortswehren der Märkischen Heide haben sich am Sonnabend getroffen, um beim jährlichen Gemeindeausscheid ihre Schnellsten zu ermitteln. jgk1

Gastgeber ist Klein Leine

In diesem Jahr fungierte die freiwillige Feuerwehr des Ortsteils Klein Leine für die Wettbewerbe im "Löschangriff nass" und den Trockenwertungen als Gastgeber. "Wie haben uns heute entschieden, im Vorfeld nicht so viel zu reden", mit diesen Worten empfing Bürgermeister Dieter Freihoff die angetretenen Feuerwehrleute. "Denn die Klein Leiner Wetterprognose sagt nichts Gutes voraus." Dennoch begrüßte Freihoff Klein Leine und Gröditsch und freute sich über "zwei neue Fahrzeuge auf dem Platz". Er wünschte allen Startern "maximale Erfolge und viel Spaß". So zückte Egon Schneider die Startpistole, die Bahnleiter und ebenso regelmäßig die gelben Karten für Fehlstarts.

Nur eine halbe Sekunde fehlte den Groß Leuthener Frauen zur Verteidigung ihrer Ergebnisse. So kamen sie "nur" auf den zweiten Platz. Gröditsch II zog mit 39,2 Sekunden auf den ersten Rang, auf Platz drei landete Biebersdorf.

Den Nachbarn Vortritt gewährt

Im Lokalderby der Männer, in dem Groß- gegen Klein-Leine im direkten Vergleich parallel starteten, ließen die Gastgeber den Nachbarn den denkbar knappen Vortritt. Deutlicher fiel der souveräne Vorsprung der Männer von Dürrenhofe aus, die mit 31,4 Sekunden den "Löschangriff nass" der Männer gewannen.

Dollgen Stimmungsmacher

Genau eine Sekunde mehr brauchte Hohenbrück für die Aufgabe, 32,6 Sekunden standen für die drittplatzierten Groß Leuthener. Den Biebersdorfer Herren war trotz zweiter Chance die Titelverteidigung nicht gelungen, während sich die Feuerwehr Dollgen auf dem Platz als Stimmungsmacher entpuppte.

Gröditsch konnte von den Erfahrungen der Deutschen Meisterschaft des Vorjahres profitieren und alle vier Wertungen des traditionellen Wettbewerbes für sich entscheiden.