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Dritter Platz zeugt von bester Ausbildung

Würdigung der Drittplatzierten im Bundeswettbewerb zum besten Schüler in der Alten- und Krankenpflege (v.l.): Jens Frieß, Stephan Loge, Claudia Heim, Laura Böttcher, Siegfried Huhn und Regina Kupsch.
Würdigung der Drittplatzierten im Bundeswettbewerb zum besten Schüler in der Alten- und Krankenpflege (v.l.): Jens Frieß, Stephan Loge, Claudia Heim, Laura Böttcher, Siegfried Huhn und Regina Kupsch. FOTO: Klinikum
Lübben. Die Heinz-Sielmann-Gesundheits- und Krankenpflegeschule des Klinikums Dahme-Spreewald wurde vom Verein zur Förderung pflegerischer Qualität zu einem von sieben Kompetenzzentren ernannt. Der Verein ist Träger und Initiator des jährlichen bundesweiten Wettbewerbs "Bester Schüler in der Alten- und Krankenpflege", bei dem in diesem Jahr als einzige Brandenburger Teilnehmerin Laura Böttcher aus Lübben den dritten Platz erreichte und eine Städtereise gewann. red/pos

Sie absolviert ihre theoretische Ausbildung im Klinikum Dahme-Spreewald und den praktischen Teil in den Asklepios-Kliniken.

Am Mittwoch überreichte Jens Frieß, Präsident des Vereins zur Förderung pflegerischer Qualität, die Urkunde für die Auszeichnung als Kompetenzzentrum an die Schulleiterin Claudia Heim. "Ihre Ausbildungsstätte hat auf vielfältige Weise bewiesen, dass hier mit hervorragender fachlicher Qualität bestmöglich der Beruf der Pflege gelehrt wird, wie in diesem Jahr der dritte, in den Vorjahren der vierte Platz im Bundeswettbewerb belegt", lobte er die Pflegeschule des Klinikums Dahme-Spreewald. Damit seien alle Voraussetzungen fürs Kompetenzzentrum erfüllt.

Der Schirmherr der Initiative, Gesundheitswissenschaftler und Pflegeforscher Siegfried Huhn, verwies auf die Vielseitigkeit des Berufs, für den "Herz, Verstand und Fachwissen" unabdingbar seien. Große Anerkennung für die Qualität und die Nachhaltigkeit der Ausbildung im Landkreis sprach auch Landrat Stephan Loge (SPD) aus.

Anerkennung erhielt ebenso Regina Kupsch, die bei diesem Anlass in den Ruhestand verabschiedet wurde. 46 Jahre hat sie vor allem im Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen in der Pflege gewirkt und ausgebildet, seit 1999 war sie Schulleiterin, mit der Zusammenlegung der Schulen 2009 wurde sie auf eigenen Wunsch stellvertretende Leiterin.

Die Auszubildenden im Klinikum Dahme-Spreewald schätzen die Vielfalt des Lernens. "Besondere Seminare wie Rollstuhltraining, Kinästhetik und Palliativmedizin stärken das Bewusstsein für Verantwortung und Teamgeist", erklärt Claudia Heim das Konzept. Zu Beginn ihrer Ausbildung begleiten Fortgeschrittene den jungen Nachwuchs und machen sie mit den Abläufen im Krankenhaus und auf den Stationen vertraut. Dabei werden sie von den Praxisanleiterinnen und den Lehrern unterstützt.