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| 17:11 Uhr

Idee für mögliche Übergangslösung kommt aus Cottbus
Dixi-Klos für Lübbens Friedhof?

Könnten mobile Toiletten eine Übergangslösung sein?
Könnten mobile Toiletten eine Übergangslösung sein? FOTO: picture alliance / dpa / Daniel Bockwoldt
Lübben. Toiletten sind weiter Thema in Lübben. Auch der Freundeskreis e.V. meldet sich zu Wort.

Die Toiletten auf dem Lübbener Friedhof sind nur zeitweise, aber nicht durchgehend geöffnet. Das bemängeln Bürger und Stadtverordnete seit Jahren. Manchen Gästen bleibt gerade am Wochenende, wenn die Friedhofsverwaltung unbesetzt ist, nur die Möglichkeit, in benachbarten Einrichtungen auf die Toilette zu gehen oder sich gar in der Natur zu erleichtern. Zum wiederholten Mal berichtete die RUNDSCHAU in dieser Woche über diesen Zustand und hörte sich auch in anderen Städten um.

In diesem Zusammenhang brachte Diana Ziesche von der Friedhofsverwaltung Cottbus auch die Idee ins Gespräch, ob man sich in Lübben nicht zumindest übergangsweise mit Dixi-Klos behelfen könne? „Das ist zwar auch keine charmante und einem Friedhof angemessene Variante, aber besser als nichts“, so Ziesche. In Lübben aber lehnt man eine solche Lösung mit mobilen Toilettenkabinen ab. „Wir wollen lieber in eine ordentliche Variante investieren“, sagt Frank Neumann, Fachbereichsleiter Bauwesen. Die Verwaltung befürchte überdies, etwaigem Vandalismus mit Dixi-Toiletten nicht Herr werden zu können. „Wir haben das Thema auf dem Tisch. Sobald Kapazitäten sind, werden wir handeln.“

Das fordert nun auch der Lübbener Freundeskreis e.V. in einem Leserbrief. „Zu Recht beklagen die Besucher, dass der Friedhof über keine Toiletten verfügt. Unvorstellbar, und doch ist es wahr. Wir erwarten ein Nutzungskonzept von der Stadt, das weit in die Zukunft reicht“, schreibt der Vorsitzende Jürgen Lüth. Zur generellen Gestaltung „wünschen wir uns eine breite Diskussion aller Bevölkerungsschichten und hoffen auf Anregungen, die der Würde des Menschen gerecht werden“.