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Die Lübbenerin Monika Schubert zeigt Kunst im Grünen

Lübben. Sie wollte es nochmal ganz genau wissen. Die Rede ist von der Lübbenerin Monika Schubert. Ingvil Schirling

Gebürtig in Niesky, lebt sie seit 30 Jahren in der Spreewaldstadt, war beruflich zuerst als Kindergärtnerin, dann als Musikschullehrerin unterwegs. Nach 20 Jahren in der Musikschule bewarb sie sich in Berlin an der Akademie für Malerei, wurde angenommen und setzte sich fünf Jahre lang intensiv mit Kunst auseinander. Beim Tag des offenen Ateliers öffnet sie wieder ihre Pforten, und ihre Gäste dürfen die Lübbenerin ganz neu kennenlernen. Wie hat sich ihre Kunst verändert? Welche Handschrift hat sie für sich gefunden?

So viel sei schon einmal verraten: Der Mensch steht im Mittelpunkt der Arbeiten von Monika Schubert. Eine Aktzeichnung repräsentiert ihr Schaffen bei der jüngsten Gemeinschaftsausstellung in der Vertikale-Galerie der Kreisverwaltung am Lübbener Beethovenweg. Für das erste Maiwochenende hat sie extra Kunst für den Garten hergestellt: Unter anderem drei lebensgroße, durchsichtige Platten, auf denen Frühling, Sommer und Herbst als Frauengestalten porträtiert werden. Weitere Bilder und ein schwimmendes Objekt auf dem Teich erwarten die Besucher. Für die Kinder hat sie "Action Painting", Aktionsmalerei nach dem amerikanischen Künstler Jackson Pollock, vorbereitet, bei der Farbe aus Flaschen auf Blätter gespritzt wird.

Monika Schubert, Radensdorfer Weg 6, Lübben, Samstag, 1. 5. und Sonntag, 2. 5., 11 bis 18 Uhr. Malerei, Grafik, Installation.