Damals wurden minus 26 Grad Celsius in die Statistik eingetragen.
Ein bitterkaltes Erwachen hatte es für die Region bereits am Sonntagmorgen gegeben. Denn über Nacht war die Quecksilbersäule im Stundentakt bis auf minus 14 Grad Celsius abgesunken. Hatte der Sonnabend noch dichte Bewölkung mit Nebel tagsüber beschert, klarte es ab 20 Uhr auf. Mit dem Wechsel der einströmenden Luft von westlicher auf östliche Richtung sank die Temperatur bis Mitternacht um drei Grad stündlich bis auf minus 11 Grad Celsius.
Am Sonnabend hatte es bei Temperaturen leicht über dem Gefrierpunkt noch ergiebige Regenfälle auf den gefrorenen Boden und dadurch Glatteis gegeben. Gegen Abend waren die Schauer bereits als Schneeregen niedergegangen. Am Sonntag strahlte zwar die Sonne ununterbrochen vom wolkenlosen Himmel. Aber sie konnte nicht die eisige sibirische Luft wesentlich erwärmen, so dass das Thermometer in Blumenfelde zur Mittagsstunde nur minus 11 Grad Celsius anzeigte. (fs/dh)