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Dicker Brocken für die Stadt Lübben

Ingrid Hoberg, Porträtfoto Lausitzer Rundschau 2011
Ingrid Hoberg, Porträtfoto Lausitzer Rundschau 2011 FOTO: M. Behnke (DC)
Kommentar. Der Handlungsbedarf zur Erweiterung der sportbetonten Grundschule in Lübben und der angrenzenden Horteinrichtung ist unbestritten. Mit einem Schnellschuss ist es jedoch nicht getan, auch wenn gerade die Zustände beim Mittagessen in der Mensa nach umgehender Verbesserung rufen. Ingrid Hoberg

Mit der Planungsphase 0, einem Workshop vor der eigentlichen Planung, ist die Stadt neue Wege gegangen. Es soll nicht vom Grünen Tisch aus vom Schulträger, der Kommune, ein Haus geplant werden - es muss zum Bildungskonzept passen. Und da hat sich ein eklatanter Raummangel aufgetan, der nur durch eine große Investition in den Griff zu kriegen ist. 6,5 Millionen Euro hat Lübben nicht auf der hohen Kante. Auch wenn Fördermittel akquiriert werden können, bleibt es ein großer Brocken, der nur scheibchenweise zu verdauen ist. In der weiteren Planung kommt es darauf an, sinnvolle, finanzierbare Teilabschnitte festzulegen - und dann bei laufendem Schulbetrieb zu bauen.

i.hoberg@lr-online.de