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| 16:45 Uhr

Neue Verordnung erfreut die Bürger
Deutschland lacht jetzt nicht mehr über Märkische Heide

Märkische Heide. Kleine Feuer müssen nicht mehr angemeldet werden in der Gemeinde. Manche trauten sich nicht mal mehr zu grillen.

Die Gemeindevertretung Märkische Heide hat am Montag eine neue Ordnungsbehördliche Verordnung erlassen. Die für die Bürger von Märkische Heide wichtigste Neuerung, die sich aus diesem Beschluss zur öffentlichen Sicherheit und Ordnung ergibt, ist wohl die Tatsache, dass künftig keine kleinen Feuer mehr bei der Verwaltung angemeldet werden müssen. Ein Umstand, der die Einwohner schon sichtlich nerven konnte. Ein Gast kommentierte den Paragraphen bei der Gemeindevertretersitzung am Montag mit den hämischen Worten: „Cottbus hat über uns gelacht, Lübben hat über uns gelacht, ganz Deutschland hat gelacht.“

Nun muss aber keiner mehr lachen über die Gemeinde Märkische Heide. Die bisherige Verordnung von 2009 ist den aktuellen rechtlichen Anforderungen entsprechend überarbeitet und mit den Ortsvorstehern abgesprochen worden. „Das Verbrennen im Freien muss demnach nicht mehr gemeldet werden“, gab die Leiterin des Ordnungsamtes Katharina Magoltz zu Protokoll. „Das war ein schwieriger Zustand, auch für uns als Kommune, weil die Leute selbst gefragt haben, ob sie grillen dürfen.“ In anderen Kommunen hätte es eine solche Regelung nicht gegeben, so Magoltz. „Wir wissen auch nicht, wer sich das bei uns mal ausgedacht hat.“ Nun aber ist der Passus passé,  die Einwohner von Märkische Heide dürfen ab sofort ohne Probleme und auch ohne Anmeldung Lagerfeuer und ähnliches unter einem Meter mal einem Meter verbrennen.

Darüber hinaus soll es in Märkische Heide künftig auch keine samstägliche Mittagsruhe mehr geben. Auch diese wurde aus der Verordnung gestrichen. Laut Beschluss heißt es: „Die Mittagsruhe stellt eine Einschränkung der Bürger für ihre Tätigkeiten dar, die nicht mehr gewünscht ist.“