Die Idee zu diesem Projekt hatte der Hobby-Bastler, als er kürzlich noch als Hausmeister in einem Hotel in Bayern angestellt war. Das idyllisch an einem See gelegene Hotel wollte Udo Bielagk mit einem großen Fisch schmücken. Leider wollte sich der Hotelier nicht dafür begeistern.
Zurück im Spreewald, ließ Udo Bielagk keine Zeit verstreichen und machte sich sogleich an die Arbeit, um seinen Einfall in die Tat umzusetzen. Inspiriert aus einer Fachzeitschrift für Computerspiele, formte er in 237 Arbeitsstunden aus 225 Metern Rundeisen und jeder Menge Beton einen 3,20 Meter hohen und 7,5 Meter langen Kletterdrachen. Eigentlich sollte dieses Tier auch auf der Herbstmesse in Cottbus ausgestellt werden, „aber der Drache war einfach zu schwer und hat sich nicht vor Ort abladen lassen“ , erzählt Udo Bielagk. Nun steht das Ungetüm auf dem Hof und wartet auf einen Abnehmer.
Derzeit bastelt Udo Bielagk schon an seinem nächsten Werk - einem zwei Meter großen Känguruh mit einem Papierkorb als Beutel. Das handwerkliche Geschick hat sich nach und nach herausgebildet. Im Kopf des Stradowers schlummern noch viele Ideen.