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| 01:20 Uhr

Dank für Arbeit, die man nicht leichten Herzens macht

Karin Sander (2.v.l.) und die Damen an ihrem Tisch freuten sich darüber, dass ihre ehrenamtliche Arbeit in der Hospizbewegung beim Neuhaustag in den Blick der Öffentlichkeit gerückt und geehrt wurde.

Behindertensportler Gerd Franzka, Brigida Melzer als Vorsitzende des Kinderhilfsvereins für Tschernobyl, Werner Kuhtz als Vorsietzender des Städtepartnerschaftsvereins, Eckart Maziul, der als Architekt an der Sanierung des Neuhauses wirkte, Götz-Dieter Freiherr von Houwald und das Kirchenmusiker-Ehepaar Ewald haben sie schon - die Neuhausmedaille. Verliehen wird sie von der Stadt Lübben an Menschen, die sich für die Stadt engagieren. Wem sie alljährlich am Neuhaustag der Bürgermeister überreicht, darüber entscheiden Stadtverordnete und Stadtverwaltung.
Gestern erhielt Karin Sander die Neuhausmedaille „für Ihr Wirken und Ihre Verdienste bei der Bildung des Hospizhelferkreises der Diakoniepflegestation Lübben“ , wie es auf der Urkunde heißt. Ihrem Engagement sei es zu verdanken, dass der Hospizhelferkreis gegründet wurde, „um schwerkranken und sterbenden Menschen und den ihnen Nahestehenden Aufmerksamkeit, Fürsorge und Wahrhaftigkeit entgegenzubringen“ . „Sie gilt Ihnen und dem ganzen Kreis“ , sagte Bürgermeister Lothar Bretterbauer, dem er „viel Kraft für die Arbeit“ wünschte.
Karin Sander habe eine Organisation mitaufgebuat, „die im Stillen wirkt udn die eine Arbeit tut, die man nicht leichten Herzens tut“ , so Bretterbauer.
Weil es für die Zukunft dieser Arbeit wichtig sei, sie mehr in den Blickpunkt zu rücken, habe sie spontan ja gesagt, als sie gefragt worden sei, ob sie die Ehrung annehmen wolle, sagte Karin Sander.