ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:51 Uhr

Dahme-Spreewald investiert in Wachen

Lübben. In neue Rettungsfahrzeuge hat der Landkreis Dahme-Spreewald ebenfalls in den vergangenen Jahren kräftig investiert. 1,7 Millionen Euro flossen zusätzlich in den Neu-, Aus- und Umbau der insgesamt zehn Rettungswachen. I. Schirling

Davon befinden sich fünf im Süden des Landkreises. Von Luckau und Lübben, Goyatz und Leibsch sowie Golßen aus werden die Einsätze gefahren. Der mittlere Teil Dahme-Spreewalds wird von Teupitz und Bestensee aus, der nördliche von Schulzendorf, Schönefeld und Königs Wusterhausen aus versorgt.

Hintergrund ist das Brandenburgische Rettungsdienstgesetz von 2008. Demnach ist der Rettungsdienst verpflichtet, jeden Einsatzort, der an einer öffentlichen Straße liegt, innerhalb von genau 15 Minuten zu erreichen. Um zu überprüfen, ob und wie das funktioniert, ließ der Landkreis 2010 eine Studie anfertigen.

Ergebnis: Die damals bereits bestehenden Rettungswachen wurden als notwendig erachtet und festgeschrieben. Gleichzeitig zeigte die Studie auf, dass der Standort in Teupitz den Ansprüchen nicht mehr genügte. In der Folge wurde er verlegt und im Gewerbegebiet der Stadt neu gebaut.

Nach längerer Diskussion wurde zudem eine neue Wache im Süden des Landkreises aufgebaut. Für 377 000 Euro entstand 2012 in Golßen eine neue Rettungswache, die 24 Stunden besetzt ist. Erst im September wurde die Wache in Bestensee eröffnet. Die Königs Wusterhausener wird derzeit saniert.