Im Landkreis Dahme-Spreewald gibt es bisher insgesamt 240 Fälle von Covid-19 – also zwei mehr, als bis Freitag gemeldet worden waren. Dem Landratsamt zufolge gab es am Sonntag und Montag je einen neuen bestätigten Fall, beide in Königs-Wusterhausen. Die Stadt bildet mit 76 Erkrankten, von denen 34 als genesen angesehen werden, den Schwerpunkt der Epidemie im Landkreis. In Lübben gelten alle 18 mit SARS-CoV-2 infizierten Menschen als genesen. In Luckau wurden bisher fünf Fälle des neuartigen Corona-Virus bestätigt, die alle noch als akut gemeldet werden.

330 ausstehende Tests in Dahme-Spreewald

Dem Landkreis nach sind bisher acht Menschen in Dahme-Spreewald an Covid-19 gestorben, 148 Menschen genesen und  84 aktuell akut erkrankt. Fünf von ihnen werden stationär behandelt. Darüber hinaus steht bei 330 Verdachtsfällen das Ergebnis von Tests noch aus.
Im Kreis Teltow-Fläming wurden am Samstag vier und am Sonntag eine neue Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus festgestellt. Dort gibt es damit 146 Fälle von Covid-19 und damit auch im Verhältnis zur Einwohnerzahl etwas weniger als in Dahme Spreewald. Am stärksten betroffen sind in dem Landkreis Ludwigsfelde mit 36 bestätigten Ansteckungen sowie Gemeinden in der Umgebung Berlins. In Dahme gab es vier Erkrankte, die als genesen gelten.
Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz gab es bisher 45 Fälle, die letzten beiden Neuinfektionen gab es am Freitag.

Teilweise begrenzte Krankenhaus-Kapazitäten

Meldungen der Kliniken an das DIVI-Intensivregister nach sind im Lübbener Asklepios-Fachklinikum Betten zur nicht-intensiven Behandlung ebenso wie auf der Intensivstation nur noch begrenzt verfügbar.
Im Klinikum Dahme-Spreewald in Königs-Wusterhausen gibt es zwar Kapazitäten zur Intensivversorgung, nicht aber im Bereich der nicht-invasiven Beatmung. Freie Betten in beiden Bereichen hat aktuell das Evangelische Krankenhaus in Luckau.
Die nächstgelegenen Krankenhäuser, die Patienten aus dem Spreewald mit sehr schweren Covid-19-Verläufen mit ECMO-Geräten versorgen können, gibt es in Cottbus und Bad Saarow. Die Geräte dienen der hoch-invasiven Behandlung von Lungenversagen, wie es bei Covid-19 auftritt.