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| 15:11 Uhr

Schöne Ferienerlebnisse
Coole Tipps für heiße Ferientage

Beim Wakeboarden ist Erfrischung garantiert.
Beim Wakeboarden ist Erfrischung garantiert. FOTO: dpa / Swen Pförtner
Lübben/Lübbenau. „Erfrischungs Top-Ten“: Zwischen kühlen Kirchen, Wakeboarden und Minznebel in der Eisgrotte.

Wem es in diesen Tagen manchmal einfach zu heiß wird, für den haben wir ein paar Ideen zur Abkühlung – hier ein paar erfrischende Orte ganz in der Nähe und etwas entfernt. Wo in Brandenburg ein kühlender Minznebel für Erfrischung sorgt, man auch an den heißesten Tagen des Jahres Gänsehaut bekommt, es auf Knopfdruck regnet, coole Kunst zu sehen ist oder man sich in Deutschlands längstem Strömungskanal treiben lassen kann, das zeigen unsere „Erfrischungs Top-Ten“.

Kühle Kirchen in Neuzelle

Wer im Hochsommer schon mal in südlichen Gefilden Urlaub gemacht hat, der weiß, für welche schöne Abkühlung der Besuch in einer Kathedrale oder Kirche sorgt. Dafür muss man aber gar nicht so weit reisen. Das Kloster Stift Neuzelle, das in diesem Jahr seinen 750. Geburtstag feiert, wartet gleich mit zwei Kirchen auf: der üppig dekorierten Stiftskirche St. Marien und der evangelischen Kirche Zum Heiligen Kreuz mit ihrem beeindrucken Fresko in der Kirchenkuppel. Ebenfalls kühl ist es im unterirdisch angelegten Museum „Himmlisches Theater“, das den wertvollsten Schatz des Klosters präsentiert – die in Europa einzigartigen Passionsdarstellungen vom Heiligen Grab.

www.750jahre-klosterneuzelle.de

Wakeboarden und Wasserskifahren

Bei kaum einer Wassersportart spritzt es so schön wie beim Wakeboarden oder Wasserskifahren. Das ist unglaublich erfrischend. Und wer dabei noch nicht so perfekt unterwegs ist, der fällt sicherlich das ein oder andere Mal ins kühle Nass. Beide Sportarten kann man zum Beispiel auf dem Geierswalder See im Lausitzer Seenland, aber auch an vielen anderen Orten in Brandenburg testen. Eine gute Übersicht gibt es unter www.reiseland-brandenburg.de/wasser.

Whitewater River im Tropical Islands

Tropical Islands war schon immer für Superlative gut. Dazu gehört auch der Whitewater River, mit 250 Metern Deutschlands längster Strömungskanal. Mit einem Niveauunterschied von bis zu 3,5 Metern und einer Fließgeschwindigkeit von bis zu 1,5 Metern pro Sekunde treibt man hier durch das kühle Wasser. Das ist natürlich nicht die einzige Wasserattraktion in dem riesigen Bade- und Freizeitparadies.
www.tropical-inslands.de

Unterwelt von Wünsdorf

„Achtung: In den Bunkeranlagen herrschen im Sommer und Winter konstant 10°C – also unbedingt eine Jacke mitbringen“, heißt es auf der Website der Bücherstadt Wünsdorf. Das klingt doch nach einem Tipp für die heißesten Tage. Die spannende, geführte Tour durch die ehemaligen Generalstabs- und Nachrichtenbunker des Oberkommandos des Deutsches Heeres auf dem ehemals von der Sowjetarmee genutzten Gelände, ist etwas für Geschichtsinteressierte (teilweise erst ab 16 Jahren). Sie findet Dienstag bis Freitag um
14 Uhr und am Wochenende um 12, 14 und 16 Uhr statt.
www.buecherstadt.com


Im Minznebel der Eisnebelgrotte 
Minznebel – allein das Wort wirkt schon erfrischend. In der Eisnebelgrotte im Außenbereich der Kristall Therme Bad Wilsnack kann man sich bei 8 bis 10 Grad mal so richtig einnebeln lassen. Wem das nicht erfrischend genug ist, der verstärkt die Abkühlung in dem er sich mit Crasheis einreibt. So wird der Kreislauf angeregt und die Sauerstoffaufnahme verbessert. Das Saunadorf, das Thermalbad und der Salzsee der Therme in Bad Wilsnack sind auch einen Besuch wert. www.kristalltherme-bad-wilsnack.de

Regenschauer im Optikpark
Regen auf Kommando – wer endlich wieder Regen auf seiner Haut spüren möchte, fährt am besten in den Optikpark Rathenow. Die kleinen Besucherinnen und Besucher des Regenhauses können sich hier so oft sie wollen erfrischen lassen. Das Haus mit simuliertem Regen, Nebel, Blitz und Donner ist Teil des Optik-Erlebnislehrpfades und bringt merkliche Abkühlung von 5 bis 6 Grad im Vergleich zur Außentemperatur. Für den nachhaltigen Erfrischungs-Kick können Unerschrockene den Gang durch den Gewitterparcours auch ohne Schirm absolvieren. www.optikpark-rathenow.de
Gänsehaut beim Ritter Kalebuz
Ritter Kalebuz ist die brandenburgische Antwort auf Ötzi. Im Jahr 1690 soll er einen Schäfer erschlagen haben, weil dessen Verlobte mit dem Ritter nicht das Recht der ersten Nacht vollziehen wollte. Das musste er mit einem rast- und ruhelosen Geist und einem nicht zu Staub zerfallenen Körper bezahlen. Eine mörderische Legende, die auch an heißen Tagen Kälteschauer garantiert. In der Dorfkirche zu Kampehl (Neustadt Dosse) liegt nämlich noch bis heute die Mumie des Ritters in seiner 20 Grad Celsius kühlen Gruft. Im Juli, August und September kann die Kalebuz-Gruft immer von mittwochs bis sonntags von 11 bis 16 Uhr bei einer Führung besucht werden.
www.kalebuz.de


Schattenspendende Buchen
Die riesigen Buchen des Grumsiner Forstes in der Uckermark bilden ein dichtes grünes Dach, das auch an heißen Tagen zuverlässig Schatten spendet. Seit dem Jahr 2011 gehört der Grumsin zum Weltnaturerbe „Alte Buchenwälder Deutschlands“. Der Wald ist vielfach durchbrochen von kleinen und größeren Mooren, Erlenbrüchen und Waldseen. Mit etwas Glück trifft man auf Seeadler, Kranich und Schwarzstorch.

www.angermuende-tourismus.de


Coole Kunst im Museum Barberini
Die Räume des Museums Barberini in Potsdam sind auch im Sommer angenehm kühl. Allein schon, um für die kostbaren Kunstwerke ideale Bedingungen zu schaffen. Selbst wenn es draußen vor Hitze flimmert, die gut funktionierende Klimaanlage sorgt für einen angenehmen Museumsbesuch. Also: auch an heißen Tagen lohnt es sich, die Barberini App herunterzuladen und den großartigen Werken von Gerhard Richter einen Besuch abstatten. Sie sind hier noch bis zum 21. Oktober 2018 zu sehen.
www.museum-barberini.de

Tiefgang im Stechlinsee
Schön kühl ist es auch in Brandenburgs tiefstem See (69,50 Meter), dem sagenumwobenen Stechlin. Dabei muss man auf einen schönen Ausblick auch in der Tiefe nicht verzichten: Die Sichtweite beträgt bis zu elf Meter und ist ausgezeichnet. Flussbarsch, Hecht, Rotfedern und Plötze fühlen sich  hier unter anderem zu Hause. Die Natur ist intakt, und das Wasser hat sogar Trinkwasserqualität. Und wer beim Tauchgang auf den Geschmack gekommen ist, der besucht den Imbiss der Familie Böttcher, rund
15 Minuten Fußweg vom Ortskern Neuglobsow entfernt. Bereits in dritter Generation sind sie als Fischer auf dem Stechlinsee unterwegs. www.tauchbasis-stechlinsee.de

Weitere Ausflugstipps auf:
www.reiseland-brandenburg.de