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Chefs von Studieninstituten tagen in Lübben

Lübben. Das Niederlausitzer Studieninstitut für kommunale Verwaltung (NLSI) ist ín dieser Woche Gastgeber für die Tagung des Arbeitskreises "Zukunft der Ausbildung" gewesen. Die Leiter von Verwaltungsschulen und Studieninstituten in Deutschland treffen sich mehrmals im Jahr, um über Fachthemen rund um die Aus- und Fortbildung im öffentlichen Dienst zu beraten und um Konzepte und Projektideen für eine jährlich stattfindende Bundesversammlung vorzubereiten, so NLSI-Leiter Lars Gölz. red/SvD

In Lübben sei unter anderem an einem einheitlichen Rahmenplan für den höheren Berufsabschluss "Verwaltungsfachwirt" bzw. "Angestelltenlehrgang 2" gearbeitet worden, so Gölz. Ähnlich wie bei Berufen der Industrie, des Handels oder des Handwerks kann auch im Anschluss an eine Ausbildung in der öffentlichen Verwaltung ein Fachwirt-Abschluss erworben werden, der für den Einsatz in mittleren bis gehobenen Führungspositionen befähigt. Diese beiden Abschlüsse werden von den Verwaltungsschulen und Studieninstituten deutschlandweit angeboten. Auf eines machte Arbeitskreis-Leiter Holger Wendel aufmerksam: Trotz landesspefizischer Erfordernisse müssten alle Fortbildungs- und Ausbildungsprogramme bundesweit abgestimmt sein.