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| 17:23 Uhr

Schülertransport
Bustickets für den ersten Schultag

ARCHIV - ILLUSTRATION: 09.12.2016: Mehrere Schüler steigen vor einer Schule in einen Schulbus ein (Illustration zum Thema Kinder im Straßenverkehr). (zu dpa: «Nach tödlichem Unfall ruft ADAC zu Vorsicht an Bushaltestellen auf» vom 24.02.2018) Foto: Felix Kästle/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
ARCHIV - ILLUSTRATION: 09.12.2016: Mehrere Schüler steigen vor einer Schule in einen Schulbus ein (Illustration zum Thema Kinder im Straßenverkehr). (zu dpa: «Nach tödlichem Unfall ruft ADAC zu Vorsicht an Bushaltestellen auf» vom 24.02.2018) Foto: Felix Kästle/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ FOTO: dpa / Felix Kästle
Lübben/Luckau. Landkreis informiert über Bearbeitungsstand bei den Fahrausweisen. Von Ingvil Schirling

Montag fängt die Schule wieder an – und das bedeutet für zahlreiche Mädchen und Jungen in Dahme-Spreewald wieder: Busfahren. Viele haben ihr Ticket bereits, manche aber auch nicht. Was in diesen Fällen passiert, hat die Landkreisverwaltung in einer Pressekonferenz in dieser Woche erklärt.

Von 6788 Anträgen sind bisher 5535 bearbeitet. Das sind etwa 500 weniger als im vergangenen Jahr. Im August 2017 waren bei 6754 um diese Zeit eingereichten Anträgen exakt 6003 bearbeitet.

Mindestens 1253 Schülerinnen und Schüler haben also wenige Tage vor Schulbeginn noch keine Fahrkarte, wahrscheinlich aber mehr. Denn die Schülerfahrausweise werden „entweder mit dem beigefügten frankierten Rückumschlag direkt an die angegebene Wohnadresse gesendet oder am ersten Schultag in der Schule verteilt“, heißt es in der Mitteilung der Kreisverwaltung. Die Busfahrer seien entsprechend informiert, sagte Stephanie Löffler als Leiterin des Schulverwaltungsamts.

Falls der Schülerfahrausweis am ersten Schultag nicht vorliegen sollte, sollen erst einmal selbst Fahrkarten gekauft werden, informiert die Verwaltung weiter. Empfohlen werden Wochenkarten.  Die Kosten werden erstattet, wobei ein Antragsformular im Internet unter www.dahme-spreewald.de zu finden ist (Amt für Schulverwaltung/Schülerbeförderung). Wichtig ist, betonte Stephanie Löffler, die Original-Fahrkarten gemeinsam mit dem Antrag einzureichen. Hintergrund ist eine neue Satzung, die den Schulweg in Fahr- und Wartezeiten unterteilt und beides verkürzt. Sie wurde am 21. März beschlossen, eingereicht werden mussten die Anträge aber bis zum 1. März. Dass in den drei Wochen dazwischen die Bearbeitung ruhte, nannte Löffler als einen Grund für die Verzögerung.

Neu ausgeschrieben wurde der Schülerspezialverkehr für all diejenigen, die länger als die genannte Zeit unterwegs sind oder wären. 796 Anträge sind dafür bisher eingegangen, 669 bearbeitet. Vergangenes Jahr waren es 708 von 819. Die jeweiligen Fahrunternehmen würden sich in diesen Tagen bei den Eltern melden, so die Leiterin weiter.

Wer mit der RVS unterwegs ist, sollte vorher unbedingt noch einen Blick auf den Fahrplan werfen. Denn zum 20. August ändern sich zahlreiche Verbindungen und Zeiten, informiert die Regionale Verkehrsgesellschaft. Es gibt Anpassungen im Minutenbereich und Ergänzungen in den Abendstunden. Außerdem haben sich im Oberspreewald durch die Plusbus-Linien, die es seit Juli gibt (die LR berichtete), Veränderungen ergeben.

Die Linie 500 verkürzt die Direktverbindung Lübben-Burg deutlich und verkehrt stündlich, ausgerichtet auf den RE2. Straupitz sowie Radensdorf und Alt Zauche  werden neu von den Linien 508 und 509 angesteuert. Damit würden auch Laasow, Sacrow und Waldow häufiger bedient als bisher, informiert die RVS.