Während dieser Zeit halten die Busse der Linie 466 Luckau-Dahme an der Bundesstraße 102 beidseitig in Höhe der Bahnhofstraße. Die Uckroerin Monique Krüger beklagt, Schüler, die in Dahme die Oberschule besuchen, müssten jetzt an der Bundesstraße vor dem Steakhaus einsteigen, wo es keine Überdachung gibt. "Es geht auf die Schlecht-Wetter-Periode zu", gibt sie zu bedenken. Die Uckroerin sagt, sie könne nicht verstehen, warum die Busse nicht die frühere Uckroer Grundschule anfahren. Dort gibt es eine Wendeschleife und ein Schutzdach.

Siegfried Schwebs, Mitarbeiter in der Geschäftsführung der Regionalen Verkehrsgesellschaft (RVS) Dahme-Spreewald, erklärt, bei der Anlage der Haltestellen habe eine größtmögliche Nähe zum Bahnhof die entscheidende Rolle gespielt. Ursprüngliche Idee sei es gewesen, die Busse an der alten Schule halten zu lassen. Doch der Weg von dort sei für Umsteiger in die Züge unzumutbar lang, es kommt mehr als ein Kilometer zusammen, sagt er. Ohnehin sei es eine Herausforderung, angesichts der veränderten Situation die Umsteigezeiten zu koordinieren, fügt der RVS-Vertreter an. Deshalb halten an der Schule nur die Busse, die zuvor schon dort eingetaktet waren, erklärt er. Für andere Fahrten müsste ein zusätzlicher Stopp an der Schule geschaffen werden, denn die Ein- und Ausstiege an der B 102 dürften nicht wegfallen. Das sei ein nicht machbarer Aufwand, so Siegfried Schwebs.

Die Uckroer verwundert auch, dass einige Busse durch das Dorf fahren und in einer Schleife zur Haltestelle an der Bundesstraße zurückkehren. Wie Siegfried Schwebs erläutert, betrifft das die Touren über Pitschen-Pickel. Die Lösung sei nicht optimal. Doch müsse der Halt an der B 102 angefahren werden, und die Busse hätten, solange gebaut wird, keine andere Wendemöglichkeit.