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| 12:54 Uhr

Stau nach Unfall auf Autobahn Richtung Dresden
Irre! Busfahrer wendet im Stau auf der A13 und stößt mit Polizei-Auto zusammen

Das Wrack eines Kleintransporters steht nach einem Unfall auf der A13 neben zwei Lkw. Im Stau dahinter kam es zum Unfall mit dem wendenden Bus.
Das Wrack eines Kleintransporters steht nach einem Unfall auf der A13 neben zwei Lkw. Im Stau dahinter kam es zum Unfall mit dem wendenden Bus. FOTO: dpa / Tnn
Baruth/Mark. Nach dem schweren Unfall auf der A13 ist es am Freitagmorgen zu weiteren Unfällen im Stau gekommen. Ein Busfahrer versuchte zu wenden und kollidierte dann mit einem Polizeiauto.

Nach dem Unfall mit kilometerlangen Staus auf der Autobahn 13 hat ein Busfahrer nach Angaben der Polizeidirektion in Cottbus trotz Verboten seine Tour in der Rettungsgasse fortgesetzt und dort Rettungskräfte behindert, bevor er beim Rangieren einen Polizeiwagen rammte. Neben dem Unfall mit dem Bus gab es im Stau noch zwei weitere Folgeunfälle.

Die Autobahn war nach dem Lastwagenunfall in Höhe der Ausfahrt Baruth (Landkreis Dahme-Spreewald) zweitweise voll gesperrt worden. Nach einem Reifenplatzer hatte der Fahrer eines Sattelschleppers den Angaben zufolge die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Ein Kleintransporter fuhr auf den havarierten Lkw auf. Wenig später prallten noch zwei weitere Sattelzüge gegen die stehenden Fahrzeuge.

Wie die Polizei mitteilte, wurde der 36-jährige Fahrer des Transporters eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Er wurde mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Ein 58-Jähriger Lkw-Fahrer habe ebenfalls Verletzungen erlitten, die im Krankenhaus versorgt werden mussten.

Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden von 250 000­Euro. Ein Kran musste angefordert werden, um die Unfallstelle zu räumen. Zeitweise war die Autobahn voll gesperrt.

(dpa/bob/uf)