Am Holzbelag waren Schäden festgestellt worden. Daraufhin hatte die Verwaltung einen Sanierungsvorschlag erarbeiten lassen. In der Folge wurde ein Unternehmer beauftragt, die Holzkonstruktion zu sanieren - doch dieser stellte fest, dass die Verrottungsschäden deutlich weiter fortgeschritten waren als gedacht. "Er konnte ohne Mühe einen Schraubenzieher in die Balken drücken", berichtet Amtsdirektor Jens-Hermann Kleine. Nun soll über ein Beweisverfahren geklärt werden, wie die Konstruktion nach nur zehn Jahren so schadhaft sein kann, um eventuell Gewährleistungsansprüche geltend machen zu können. Die aktuelle Sperrung wird daher noch mindestens sechs Monate andauern.