Er will klarstellen, dass der 63-Jährige Mieter die Brandfalle nicht deshalb gelegt habe, weil ihm seine Wohnung gekündigt worden sei.

Der Vermieter erklärt, dass dem Mieter durch seine Dienststelle zum 31. Dezember der Arbeitsplatz gekündigt worden ist. Trotzdem habe sich dieser auch im Januar weiterhin Zugang zu den Diensträumen, die sich neben der gemieteten Wohnung befinden, verschafft. Daraufhin seien die Schlösser zu den Dienstzimmern ausgetauscht worden. Wie eine Kollegin des 63-Jährigen mitteilt, habe dieser gedroht, “die Bude in Brand zu stecken„. Fünf Tage später haben Mieter Benzingeruch wahrgenommen. In der Wohnung des 63-Jährigen ist ein Benzinkanister mit einem Aufbau gefunden worden, der den Verdacht der Brandstiftung nahe lege.

Daraufhin seien mehrere Mieter zum Vermieter gekommen und hätte geäußert, Angst zu haben. “Um meine Mieter zu schützen, habe ich den Mietvertrag des 63-Jährigen fristlos gekündigt„, sagt der Vermieter. Ein Gutachter ermittelt derzeit Details zur Brandstiftung, erklärt die Cottbuser Oberstaatsanwältin Petra Hertwig.