ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 16:18 Uhr

200 Hektar Brand schwelt vor sich hin
Brand im Gusteluch bei Byhlen gelöscht

Ein Hubschrauber der Bundeswehr transportiert Löschwasser über dem ehemaligen Truppenübungsplatz in Südbrandenburg. Nach dem Großbrand vor wenigen Tagen auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz, der heutigen Lieberoser Heide im Süden Brandenburgs, brennt es dort erneut. Zwei Hubschrauber der Bundespolizei und der Bundeswehr sind vor Ort im Einsatz und löschen aus der Luft.
Ein Hubschrauber der Bundeswehr transportiert Löschwasser über dem ehemaligen Truppenübungsplatz in Südbrandenburg. Nach dem Großbrand vor wenigen Tagen auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz, der heutigen Lieberoser Heide im Süden Brandenburgs, brennt es dort erneut. Zwei Hubschrauber der Bundespolizei und der Bundeswehr sind vor Ort im Einsatz und löschen aus der Luft. FOTO: dpa / Patrick Pleul
Lieberose. Ein neuer Brand in der Lieberoser Heide hatte die Einsatzkräfte der Feuerwehr erneut in Alarmbereitschaft versetzt. Etwa ein halber Hektar im Gusteluch bei Byhlen standen in Flammen. Von Hannelore Grogorick

Schon wieder: Ein neuer Brand in der Lieberoser Heide. Nach Angaben der Leitstelle Lausitz standen am Montagvormittag etwa ein halber Hektar im Gusteluch bei Byhlen in Flammen. Der Brand konnte inzwischen wieder gelöscht werden.

Bei den regelmäßigen Kontrollrunden durch die Lieberoser Heide hatten die Feuerwehrmänner am Montagvormittag erneut einen Brandherd gesichtet. Fast an der alten Brandstelle stand zwischen Byhlen und Klein Liebitz ein halber Hektar in Flammen. Die Kameraden aus LDS griffen erneut zu den Wasserschläuchen, Feuerwehren aus dem Spree-Neiße-Kreise standen zeitweise unterstützende zur Seite.

Der Brand, der seit vergangenen Montag auf einer Fläche von 212,5 Hektar viele Einsatzkräfte bindet, wird aktuell von Feuerwehr und Polizei beobachtet. Da sich der Brand nicht weiter ausdehnt, ist ein Löschen nicht vonnöten, so die Leitstelle. Auch die Ortschaften seien weiterhin nicht in Gefahr, heißt es weiter.

Die Diensthabenden erneuerten auch noch einmal den Appell an die Bevölkerung, gegenwärtig nicht mit dem Auto durch die Heide zu fahren. „Es ist nämlich vorgekommen, dass die Fahrzeuge Wasserrohre kaputt gefahren haben. Mithilfe des Technischen Hilfswerkes sind die Leitungen ja quer durch die Heide gezogen worden“, so die Leitstelle weiter.