Die Fraktion Pro Lübben hat eine Beschlussvorlage eingebracht, wonach die voraussichtlich im November 2011 eröffnete Einrichtung von Anfang an in die Kita-Bedarfsplanung aufgenommen werden soll.

Begründet wird die Eingabe mit einem Beschluss der Stadtverordneten aus dem Vorjahr, mit dem die Fortschreibung für die Kita-Bedarfsplanung bis zum Jahr 2013 erfolgte. Diese zeige für das Jahr 2012/2013 eine Differenz zwischen dem Bedarf von 827 Plätzen und der Kapazität von 784 Plätzen. 40 Kita-Plätze soll nun der Naturkindergarten Lübben bereitstellen. Der Verein “Interessengemeinschaft Lubolzer BürgerInnen für Bau/Betreibung einer Lubolzer Kita„ habe das ehemalige Kita-Gebäude gekauft und wolle den Umbau und die Unterhaltung aus eigenen Mitteln fínanzieren.

Wie Elke Lubotta vom Fachbereich Ordnung, Bildung und Soziales erklärt, sei der Zeitpunkt der Eingabe nicht nachvollziehbar: “Die Mittel für Personal stehen der Kita von Land und Bund zur Verfügung, wenn eine Betriebserlaubnis besteht. Um wenn nötig zusätzliche Mittel aus dem Bedarfsplan zu erhalten, muss man erst einmal sehen, wie die Kita angenommen wird.„ Der Vorsitzende des Bildungsausschusses, Peter Rogalla (Die Linke), sagte: “Wird der Träger in die Bedarfsplanung aufgenommen, ist die Stadt in der Pflicht, die Gegenfinanzierung der Kita zu übernehmen. Dazu müssen vorher die finanziellen Konsequenzen geklärt werden.„ han