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| 16:49 Uhr

Beliebteste Vornamen in Lübben
Max und Emma hatten die Näschen vorn

 Max heißt dieser süße Zwerg, der vergangenen Sommer in der Lübbener Spreewaldklinik das Licht der Welt erblickte.   Er brachte bei der Geburt 4020 Gramm auf die Waage und war 52 Zentimeter lang.
Max heißt dieser süße Zwerg, der vergangenen Sommer in der Lübbener Spreewaldklinik das Licht der Welt erblickte. Er brachte bei der Geburt 4020 Gramm auf die Waage und war 52 Zentimeter lang. FOTO: Konstanze Lüders
Lübben. Der Vornamen-Trend bei den Babys der Lübbener Spreewaldklinik geht hin zu einfach und kurz. Aber es gibt auch Ausnahmen. Von Ingvil Schirling

Sechs kleine Emmas haben vergangenes Jahr das Licht der Welt in der Lübbener Spreewaldklinik erblickt. Die Trends und Ausreißer der Vornamengebung kennt das Standesamt der Stadtverwaltung, das für 2018 exakt 440 Geburten beurkundet hat. 221 Jungs waren es und 219 Mädchen, weiß Steffi Balke.

Der größte Teil von ihnen wird die Spreewaldstadt allerdings nur in der Geburtsurkunde stehen haben und anderswo groß werden. „Vergangenes Jahr war das extrem“, kommentiert Steffi Balke aus ihrer Erfahrung. 82 Prozent der Neugeborenen kommen mit ihren Familien demnach von außerhalb. 40 Prozent haben verheiratete Eltern. Bei 60 Prozent der Neugeborenen ist die Mutter ledig oder geschieden. Bei elf Prozent kommt sie aus dem Ausland.

Neben der beliebten, sechs Mal so benannten „Emma“ gehören weitere kurze, einfache Namen zu den häufigsten. „Luca“ zum Beispiel wurde fünf Mal an kleine Jungen vergeben. „Leonie“ war sechs Mal dabei, Max und Theo je fünf Mal. Auch Mia, ein seit Jahren gern gewählter Mädchenname, rangierte weit vorne.

Exakt die Hälfte der in Lübben geborenen Kinder bekamen nur einen Vornamen, etwa ein Drittel erhielten zwei. „Eine verschwindend geringe Zahl“ geht laut Steffi Balke mit drei und mehr Vornamen ins Leben.

In „Mode“ kommen wieder Namen aus den 1960er/70er-Jahren, beobachtet sie. Ein „Hans-Jürgen“ war dabei, ein „Wilfried“, ein „Frank“ oder eine „Edith“, „Adelheid“ und „Annett“. Beliebter werden zudem Namen, die man als altdeutsch bezeichnen könnte: „Gerda“, „Heinrich“ oder „Gustav“.

So neu und ungewöhnlich, dass die Standesbeamtinnen sie nachschlagen oder gar recherchieren mussten, waren diesmal keine Namen.

Ausgefallene gehören jedoch jedes Jahr dazu, diesmal beispielsweise „Dilara“, „Leevke“ oder „Minouk“, bei den kleinen Jungs „Kjell“, „Magne“, „Vigo“, „Leano“ oder „Pino“. Weniger exotisch, aber auch nicht unbedingt gewöhnlich wurde es bei „Pipilotta“, „Nepomuk“ oder „Caspar“.

 Max heißt dieser süße Zwerg, der vergangenen Sommer in der Lübbener Spreewaldklinik das Licht der Welt erblickte.   Er brachte bei der Geburt 4020 Gramm auf die Waage und war 52 Zentimeter lang.
Max heißt dieser süße Zwerg, der vergangenen Sommer in der Lübbener Spreewaldklinik das Licht der Welt erblickte. Er brachte bei der Geburt 4020 Gramm auf die Waage und war 52 Zentimeter lang. FOTO: Konstanze Lüders