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| 11:20 Uhr

Dahme-Spreewald
Beeren-Boom aus Brandenburg

Vor allem Himbeeren, Sanddorn, Kulturheidelbeeren und Aroniabeeren werden in Brandenburg angebaut.
Vor allem Himbeeren, Sanddorn, Kulturheidelbeeren und Aroniabeeren werden in Brandenburg angebaut. FOTO: Andrea Warnecke
Potsdam . Gesunde Beeren sind gefragt – und wachsen auf immer mehr Äckern in Brandenburg. 2017 hat die Ernte um 75 Prozent zugelegt. Hauptanbaugebiet: der Landkreis Dahme-Spreewald

Vergangenes Jahr wurden mehr als 3100 Tonnen Strauchbeeren in Brandenburg geerntet, das waren rund 75 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistikamt Berlin-Brandenburg am Freitag mitteilte. Die Anbaufläche stieg auf einen Rekord von 1000 Hektar, das sind 120 Hektar mehr als 2016.

Den größten Boom gab es bei Himbeeren unter Glas: Wurden 2016 noch weniger als fünf Tonnen gepflückt, waren es 2017 bereits 135 Tonnen. Die Anbaufläche von zunächst 0,5 Hektar verzehnfachte sich.

Wichtigste Strauchbeerenart blieb der Sanddorn, der auf 370 Hektar angebaut wurde. Der Ertrag pro Hektar Erntefläche verdoppelte sich hier. Kulturheidelbeeren wurden auf 280 Hektar angepflanzt. Als drittwichtigste Art gewinnen Aroniabeeren wegen ihrer vielen Vitamine an Bedeutung. Sie wurden auf 160 Hektar angebaut.

Landesweit beschäftigten sich 55 Betriebe mit der Produktion von Strauchbeeren. 80 Prozent der Flächen befinden sich in den beiden Landkreisen Dahme-Spreewald und Potsdam-Mittelmark. Rund 60 Prozent der Gesamtfläche in Brandenburg wird von 22 Betrieben bewirtschaftet, die nach Prinzipien des ökologischen Landbaus arbeiten.

(dpa/bob)