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Baustelle
Bald ist die Sternstraße dran

In der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag wurde die Planung für Ausbau und Sanierung der Lübbener Sternstraße an das Cottbuser Büro Nagler und Partner vergeben. Sie wird als Teil des Förderprogramms für die Städtebausanierung betrachtet und in diesem Rahmen erneuert.
In der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag wurde die Planung für Ausbau und Sanierung der Lübbener Sternstraße an das Cottbuser Büro Nagler und Partner vergeben. Sie wird als Teil des Förderprogramms für die Städtebausanierung betrachtet und in diesem Rahmen erneuert. FOTO: Ingvil Schirling
Lübben. Das nächste große Vorhaben aus dem Förderprogramm Städtebausanierung, über das in Lübben schon umfangreiche Vorhaben realisiert werden konnten, steht nun ins Haus. Als ersten Schritt haben die Stadtverordneten am Donnerstag in ihrer jüngsten Sitzung die Planung an das Büro Nagler&Partner aus Cottbus vergeben. Ingvil Schirling

Die Architekten und Stadtplaner haben in Lübben schon oft gearbeitet, zuletzt beispielsweise den neuen Schlossvorplatz gestaltet, der erst vor wenigen Wochen eingeweiht wurde. Nun sind sie mit den einzelnen Planungsphasen für die Sanierung der Sternstraße betraut worden. Die Entscheidung fiel einstimmig, aber mit fünf Enthaltungen.

Exakte Pläne werden demnach erst noch erstellt und danach präsentiert. Ein Zeitpunkt wurde dafür aber nicht genannt. Wie die Sternstraße einmal aussehen wird, ist daher noch völlig offen. Da Nagler&Partner im direkt angrenzenden Bereich der Sternstraße den Übergang ins Wohngebiet und den Anschluss an den westlichen Spreeuferweg geplant haben, ist nach derzeitigem Kenntnisstand davon auszugehen, dass sich das künftige Gesicht der Sternstraße in diese Gestaltung einpassen wird.

Auf einen bewährten Partner setzt die Stadtverwaltung ebenso, was den technischen Bereich angeht. Seit vielen Jahren arbeitet sie mit dem Büro Degat zusammen, das Straßen- und Tiefbauplanungen macht. "Das Büro wurde zur Angebotsabgabe aufgefordert", teilt die Verwaltung mit.

Vorgesehen ist, dass der Bau "zügig" begonnen und noch kommendes Jahr fertig gestellt werden soll. Zum Auftakt wurden nun die Planungsleistungen im Wert von 58 200 Euro an Nagler&Partner vergeben.

In der Diskussion wiesen Stadtverordnete vorsorglich auf mögliche Knackpunkte hin. Paul Bruse (die Stadtfraktion) beispielsweise hakte nach, "ob die Straßenentwässerung in gleicher Weise wie an der Breiten Straße oder dem Schlossumfeld eine Schlitzentwässerung wird, die irgendwann nicht mehr funktioniert", warnte er. Bauamtsleiter Frank Neumann antwortete darauf, die Sternstraße werde "als ganz normale Anliegerstraße betrachtet mit normalen Aufwand". Nach möglichen Anliegerbeiträgen, vor allem durch die Wohnungsgenossenschaften LWG und GWG, fragte Benjamin Kaiser (CDU/Grüne). Es habe die Möglichkeit gegeben, dass die Grundstückseigentümer die Beiträge mit Abschlägen bereits vorab bezahlen konnten, informierte Frank Neumann daraufhin. Das hätten sehr viele genutzt und ihre Anteile bereits abgelöst. Diese Mittel konnten im Sanierungsgebiet wieder investiert werden, informierte er.