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Bäuche aus Eichenholz

Mach mit – bleib fit, sagten sich die "Hainmäuse" aus der Paul-Gerhardt-Straße in Lübben. Gemeinsam mit den Kleinsten der Kita "Gute Laune" zeigten sie ihren Eltern, was sie in wöchentlichen Sportstunden bei Susi Jeschke, Doreen Meinekat und Birgit Jainz in der Turnhalle gelernt haben. jag jag be hk jg hil

Sie gingen auf den "Trimmy- Parcours". Er bietet für jedes Kind besondere Herausforderungen und jede Menge Spaß. Ob beim Kabbeln durch einen Schlauchtunnel, beim Balancieren auf einem Seil, bei Hindernisläufen sowie beim Sackhüpfen konnten die Kinder ihre Geschicklichkeit und motorischen Fähigkeiten präsentieren. Nach einer kleinen Erfrischungspause starteten dann Wettspiele für Kinder und Eltern. Die Halle tobte.

Erstes Säbelrasseln in Calau für das 20:15-Stundenschwimmen am 4. Juli: Seit dieser Woche zeigt sich die Calauer Stadtspitze bei öffentlichen Terminen mit einem blauen Sticker am Revers. Bürgermeister Werner Suchner, Hauptamtsleiter Frank Böttner und Bauamtsleiterin Margitta Görs tragen den blauen Ansteck-Button mit der Haifischflosse. Die Calauer, im vergangenen Jahr Dritter, setzen beim größten Freibad-Wettbewerb der Lausitz also wieder auf Angriff. Neben Calau greifen aber auch Luckau, Vetschau, Vorjahressieger Großräschen, Finsterwalde und Forst sowie das Amt Altdöbern nach dem begehrten Siegerpokal.

Unter dem Titel "Wie vermietet man Wohn(t)räume?" hat auch die Wohn- und Baugesellschaft Calau (WBC) am Zukunftstag in dieser Woche teilgenommen. Organisiert wurde der Tag von Ulrike Pielenz, Auszubildende im ersten Lehrjahr bei der WBC. "Der Zukunftstag bot nicht nur für die Schüler eine neue Perspektive auf, sondern auch für mich. Das erste Mal stand ich auf der anderen Seite und durfte den Schülern den Beruf und den Arbeitsalltag der Immobilienkauffrau näher bringen", berichtet sie. (Foto unten.)

Chor und Orchester des Gymnasiums aus der Luckauer Partnerstadt Plochingen werden am Dienstag, 28. April, um 19 Uhr auf dem Luckauer Schlossberg Klassisches, ein Medley aus dem Musical "Les Misérables" sowie auch afrikanische Klänge zu Gehör bringen. 70 junge Sänger und 30 Musiker gehören zum Ensemble. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

Ein Bauch aus Pappelholz war doch nicht das richtige Material für die Wackelschafe an der Slawenburg Raddusch. Ganz neue Schafe stehen nun nahe dem Eingang zur Burg. Gisbert Baamann aus der Uckermark, der schon anderes Spielgerät auf der Freifläche gestaltet hat, verpasste den Schafen Bäuche aus Eichenholz. "Aber das Holz kann reißen. Da müssen wir wohl mal was machen", sagt Burg-Geschäftsführerin Harriet Bönisch.

Die Diskussion um den Zuzug von Flüchtlingen hat auch ihre amüsanten Seiten. So berichtete der Landrat von Oberspreewald-Lausitz, Siegurd Heinze (parteilos) in dieser Woche über die umstrittenen Pläne für den Lübbenauer Ortsteil Kittlitz. Vorbild ist das Örtchen Sedlitz, was wiederum, so Heinze, "ein Ortsteil der Kreisstadt Lübbenau, äh, nein, noch nicht, noch nicht"… Sedlitz gehört also weiter zu Senftenberg, samt Flüchtlingsheim. Das "noch nicht" aber gibt Lübbenau durchaus Auftrieb im Status als "Perle des Nordens". Vielleicht war der Versprecher ja ein Versprechen?

Damit die Jugend nicht vergisst, welche Schrecken der Zweite Weltkrieg bereithielt, hat Siegfried Nowka (90) aus Friedland bei Lieberose seine Erinnerungen an die Kindheit in Cottbus und Umgebung aufgezeichnet. Er schickte ein Foto aus dem Kriegswinter 1944 an dioe Redaktion. Vor idyllischer Kulisse posierte Siegfried Nowka (l.) neben seinem jüngeren Bruder Hans auf dem Weihnachtsmarkt. "Wenn ich mich nicht irre, war das auf dem Schützenplatz in Cottbus Sandow." Herzlichen Dank für das ungewöhnliche Zeitdokument.