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| 14:02 Uhr

Neue Aufgabe für ehemaligen Bürgermeister
Geschäftsführerwechsel beim Spreewaldverein

 Ein guter Bekannter in der Region wird Interims-Geschäftsführer beim Spreewaldverein. Axel Müller, ehemaliger Vetschauer Bürgermeister, übernimmt die Leitung während der Elternzeit von Melanie Kossatz.
Ein guter Bekannter in der Region wird Interims-Geschäftsführer beim Spreewaldverein. Axel Müller, ehemaliger Vetschauer Bürgermeister, übernimmt die Leitung während der Elternzeit von Melanie Kossatz. FOTO: LR / Peter Becker
Lübben. Axel Müller ist wieder da. Der ehemalige Vetschauer Bürgermeister fühlt sich geehrt, in der Region wieder Verantwortung übernehmen zu dürfen.

Zum 1. Januar dieses Jahres hat Axel Müller die Geschäftsführung des Spreewaldvereins und damit das Regionalmanagement der Leader-Region Spreewald-Plus mit Sitz in Lübben übernommen. Das teilt der Verein mit. Er vertritt damit Melanie Kossatz, die ihre Elternzeit wahrnimmt, bis zum Februar 2020.

Axel Müller arbeitete zuvor als Entwicklungshelfer und Auslandsmitarbeiter der „Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ)“ im Südkaukasus, Osteuropa und Ostafrika. Er stammt aus Vetschau, wo er von 1994 bis 2009 hauptamtlicher Bürgermeister war, und ist somit in der Region kein Unbekannter.

„Der Herausforderung, im Dienste des Spreewaldvereins für die weitere Regionalentwicklung meiner Heimat tätig zu sein, stelle ich mich sehr gern. Es ist mir eine Ehre, hier wieder Verantwortung zu übernehmen“, sagt er zur neuen Herausforderung. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Vorstand, dem Team der Geschäftsstelle, den Vereinsmitgliedern und Kommunen im Wirtschaftsraum Spreewald, den Gremien sowie allen Partnern, die die Arbeit des Spreewaldvereins begleiten und ermöglichen“.

Der Verein ist die europaweite Interessenvertretung von Kommunen, Vereinen, Unternehmen und Institutionen im Wirtschaftsraum Spreewald. Er organisiert den Prozess der ländlichen Entwicklung, unterstützt die Vernetzung von Akteuren in diesem Gebiet und setzt sich für eine nachhaltige Verbesserung der Lebensverhältnisse der Menschen in den Städten und Gemeinden ein. Dazu gehören sowohl die Stärkung der ländlichen Wirtschaft und des Tourismus als auch die Unterstützung in anderen Lebensbereichen wie Soziales, Kultur und den Naturschutz, geht aus der Mitteilung weiter hervor.

Als Inhaber der regionalen Dachmarke Spreewald als Gütesiegel will der Verein für den Verbraucher eine hohe Qualität der regionalen Produkte und Dienstleistungen der Land- und Ernährungswirtschaft, des Handwerks, des Handels und der Tourismuswirtschaft sichern. Im Vordergrund stehen dabei der Schutz und die Sicherung der Qualitätsstandards der Imageprodukte „Spreewälder Gurken“ und „Spreewälder Meerrettich“.

Vor diesem Hintergrund hat der Verein nun schon seit Jahren Routine im Umgang mit den Förderprogrammen der EU und des Landes. Hauptanliegen sei es, mit diesen Programmen den Menschen in der Region Entwicklungsperspektiven aufzuzeigen, sie im Antragsverfahren zu beraten und den Gemeinden bei der Beseitigung von Missständen in ihrer Infrastruktur Unterstützung zu geben. Er hat derzeit rund 160 Mitglieder.

(is)