Zahlreiche Radensdorfer sind zur Freigabe des umgestalteten Dorfangers gekommen, der mit insgesamt 363 000 Euro im  Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum erneuert wurde. Bürgermeister Lars Kolan bedankte sich ausdrücklich beim Radensdorfer Ortsbeirat, der mit zahlreichen Hinweisen die Gestaltung begleitet hatte. Aber auch den Planungs- und Baufirmen sowie zuständigen Mitarbeitern in der Stadtverwaltung.

Corona-bedingte Änderungen bei den Bauarbeiten

Dass die Bauarbeiten unter besonderen Bedingungen erfolgten, darauf verwies der Vorsitzende des Ortsbeirates Hans-Jörg Schacht. Corona-bedingt gab es Veränderungen im Betriebsablauf der Baufirma, dadurch verschob sich der Baubeginn um zwei Wochen nach hinten. Hans-Jörg Schacht ließ es sich nicht nehmen, neben Dankesworten auch Hinweise an die Stadtverwaltung zu geben. So solle überlegt werden, wie man den Verkaufswagen, die regelmäßig im Ort halten, eine komfortablere Ein- und Ausfahrt auf den Platz ermöglicht.
Ziel der Maßnahme waren der Bau eines Gehweges, um den Ort sicher zu Fuß durchqueren zu können sowie die Aufwertung des Verkaufs-/Marktbereiches, die Schaffung von attraktiven Aufenthaltsmöglichkeiten im Angerbereich durch zusätzliche Sitzgelegenheiten sowie die Herstellung von Pkw- und Fahrradstellplätzen. Diese Aufwertung des Angers stärkt die Funktion des Dorfplatzes als Aufenthaltsort für Einwohner und Gäste. Außerdem wird der dorfspezifische Charakter des Ortsteils bewahrt.