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ASB-Sozialstation in Lübben ist umgezogen

Harald Jahn-Wegner (r.) hilft dem Pflegedienstleiter René Brockmann beim Umzug. Die Sozialstation des ASB in Lübben hat neue Räume bezogen.
Harald Jahn-Wegner (r.) hilft dem Pflegedienstleiter René Brockmann beim Umzug. Die Sozialstation des ASB in Lübben hat neue Räume bezogen. FOTO: Andreas Staindl/asd1
Lübben. Die Sozialstation des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB) in Lübben ist umgezogen. Sie nutzt jetzt Räume in der neuen Wohnanlage "Wohnen und Leben an der Berste" in der Gartengasse in Lübben. Andreas Staindl / asd1

Pflegedienstleiter René Brockmann ist als einer der ersten Mitarbeiter der ASB-Sozialstation in das neue Domizil eingezogen. Er hat sein Büro bereits eingerichtet. Bewohner des Wohngemeinschaftshauses "Betreutes Wohnen" haben ihm beim Umzug geholfen, beispielsweise die zahlreichen Kartons mit Büromaterial und Unterlagen transportiert. Lange Wege mussten sie dafür nicht zurücklegen. Die bisherige und die neue Sozialstation sind nur wenige Schritte von einander entfernt.

Die Bedingungen für die Mitarbeiter und Kunden haben sich erheblich verbessert. Die neue Einrichtung ist ebenerdig und damit behindertengerecht. Das mühsame Treppensteigen fällt weg. Die Sozialstation befindet sich im Erdgeschoss der Wohnanlage an der Berste. Sie rückt damit noch näher an die Mieter heran. "Das gibt ihnen ein sicheres Gefühl, dass im Ernstfall schnell Hilfe zur Stelle ist", sagt René Brockmann.

Einmal pro Woche soll es eine Sprechstunde für die Bewohner der Wohnanlage geben. Die Sozial station ist Ansprechpartner für alle Bürger. Als Vertragspartner der Kranken- und Pflegekassen arbeitet sie eng und vertrauensvoll mit Ärzten, Kliniken und Kostenträgern zusammen. Sie begleitet Betroffene rund um das Thema "Pflege zu Hause", unterstützt Familien in der häuslichen Krankenpflege. Fünf Mitarbeiter sowie zwölf Helfer engagieren sich in der Lübbener Sozial station des ASB, wie der Pflegedienstleiter sagt. In unmittelbarer Nachbarschaft - quasi Tür an Tür - entsteht eine neue Tagespflege.

Diese soll bereits im Februar eröffnet werden. Die Tagespflege "Sommergarten" in der Gubener Straße bleibt dennoch erhalten.