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Arbeiten am Tourismus-Konzept

Während der Tourismusverband Dahmeland damit beschäftigt ist eine großräumig angelegte Tourismuskonzeption zu erarbeiten, die neben dem Dahmeland Berlin teilweise einbezieht, ist man im Amt Unteres Dahmeland dabei, sich eine eigene touristische Planung zuzulegen.

Ende August, sagt Amtsdirektor Paul Steiner, werde sie vorgestellt.
„Sie wird unabhängig von der Gemeindegebietsreform sein, ohne Neue Mühle und Königs Wusterhausen auszuklammern.“ Beide Bereiche gehören nicht zum Amt. Er hoffe, sagt Steiner, dass mit dem Konzept „Mängel sichtbar werden“ . Beispielsweise, dass große Teile der Seeufer nicht nutzbar sind. Auch über die Badestellen erfahre ein Besucher wenig. Schon jetzt stehe fest, dass es für Fremde schwer sei, sich über touristische Attraktionen zu informieren. Die Verwaltung könne zwar etwas leisten, doch weder sie noch der Tourismusverband im Bahnhof Königs Wusterhausen reiche aus. „Wir brauchen ein Leitsystem, das den Besucher an den Einfallstraßen abholt.“ Dort sollten Tafeln stehen. Über ein eigenes Büro sollen touristische Angebote gebündelt werden. Damit sei das Amt jedoch überfordert, das Gewerbe müsse einspringen. „Wir sind knapp aus den Startlöchern, aber noch nicht auf Touren“ , sagt Steiner. (km)