„Wir sind noch beim Einrichten“, sagt Hortleiterin Melanie Reinhardt. Sie führt am Montag Mitglieder des Bildungsausschusses durch den Modulbau an der Lübbener Jahn-Grundschule. Tatsächlich wirken einige Räumen noch recht kahl. Aber die Möbel seien bestellt, versichert Sachgebietsleiterin Petra Streiber. Hortkinder der zweiten bis vierten und teilweise auch der fünften Klasse werden in den Horträumen betreut. Außerdem befindet sich im Modulbau der neue Speiseraum.

Schon im Mai sollen auch Vorschulkinder aus der benachbarten Kita „Unter den Linden“ in zwei freien Räumen die Tage verbringen. Petra Streiber betont, dass dies nur temporär der Fall sein soll, bis die erste der geplanten neuen Kindereinrichtungen in Lübben fertig ist. Grundsätzlich möglich sei es, weil der Hort aktuell mit 205 Schülern belegt ist, aber im Haus Kapazität für 271 Kinder sei. Beantragt sei, zwei Gruppen mit insgesamt 36 Kindergartenkindern im Vorschulalter im neuen Hortgebäude unterzubringen.

„Nötig ist dafür eine Betriebserlaubnis“, erklärt Streiber. Diese wird erst erteilt, wenn die Räume, deren Einrichtung und das Außengelände den Anforderungen für Kindergartenkinder entsprechen. Darüber hinaus gibt es Gespräche zwischen den Erziehern beider Einrichtungen und den Elternvertretern, bei denen Anregungen und Ideen zu dieser ersten kombinierten Einrichtung besprochen werden sollen. Der Campus-Charakter, der spätestens mit dem neuen Kindergarten an der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße etabliert werden soll, könnte im Modulbau bereits getestet werden. Streiber sieht auch für die Kita-Kinder Vorteile, die beim Schulstart auf Bekanntes aufbauen können.