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| 02:44 Uhr

Amtsdirektor sieht positivere Prognose für den Oberspreewald

Straupitz/Lieberose. Etwas positiver als die jüngste Statistik sieht Amtsdirektor Bernd Boschan (parteilos) die Bevölkerungsentwicklung in Lieberose/Oberspreewald. Ende vergangenen Jahres hatte das Brandenburgische Landesamt für Bauen und Verkehr Daten veröffentlicht, die für ganz Dahme-Spreewald langfristig einen Einwohnerschwund prognostizieren, besonders aber für das Amt Lieberose/Oberspreewald. red/is

Von bis zu 19 Prozent bis 2030 war die Rede.

Bernd Boschan korrigiert diese Einschätzung auf maximal 16,7 Prozent und beleuchtet sie genauer. In drei Gemeinden (Neu Zauche, Byhleguhre und Straupitz) gebe es Einwohnerzuwächse. Weitere zwei Gemeinden seien in der Entwicklung konstant (Alt Zauche/Wußwerk, Spreewaldheide). Für Jamlitz sei ein geringer Rückgang zu erwarten.

Echte Sorgen hingegen bereite Lieberose, wiewohl der Einwohnerrückgang sich auch dort in den vergangenen Jahren verlangsamt habe. Dennoch gebe es dort "ein echtes Strukturproblem mit dem Problem der Überalterung", ist er sich mit den Statistikern im Grunde einig. Gegenüber den Prognosen von Anfang der 2000er-Jahre, schränkt Boschan wiederum ein, zähle das Amt fast 400 Einwohner mehr als vorhergesagt. Im Bereich Oberspreewald weisen ihm zufolge fast alle Gemeinden eine ausgeglichene Struktur auf, was jüngere und ältere Einwohner betrifft. Die Kitas seien gut ausgelastset. "Wir haben wenig Reserven."