Nach rechts gehe ein Feldweg ab, vor dem Kiefernwald sei von Weitem ein "Komposthaufen" sichtbar. "Dort befindet sich an der Rückseite ein ausgeblühter, etwas trockener Ambrosiabestand."

Den dritten Fund entdeckte sie am Ortsausgang nach Lübbenau, vor dem Bahnübergang links. Die Pflanzen blühten bereits in großer Zahl. "Ihre Pollen und wahrscheinlich auch Samen werden nun leider über ganz Lübben verbreitet", stellt sie fest. An der Spreestraße, ihrem ersten Fundort, seien zudem zwei Pflanzen nachgewachsen. "Das Problem darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden", fordert Gisela Christl, die als Stadtführerin und Kräuterfrau unterwegs ist.

Hannelore Tarnow von der Lübbener Stadtverwaltung bestätigt die drei Fundorte. An zweien davon seien die Pflanzen nach den Meldungen beseitigt worden. Auch in Neuendorf sei der Flächenbesitzer aufgefordert worden, die Pflanzen zu entfernen. Fundorte können auch per Internet über ambrosia.met.fu-berlin.de/ambrosia/fund_melden.php gemeldet werden.