Damit widerspricht sie Peter Schneider (SPD), der im jüngsten Hauptausschuss bei der Diskussion um dieses Thema erklärt hatte, dass keine Varianten besprochen werden könnten, solange es keine Satzung gebe.

Im Gegenteil vertritt Pro Lübben die Auffassung, dass nur solange über Varianten beraten werden könne, wie es keine wirksame Satzung gibt. "Ist die neue Beitragssatzung erst einmal beschlossen, muss sie auch eingehalten werden", betont Wolfram Beck. "Für Varianten ist dann kein Raum mehr."

Becks Fraktion plädiert zudem dafür, bei der ganzen Problematik nicht nur die Altanschließer zu betrachten, sondern auch jene miteinzubeziehen, die erst nach dem 3. Oktober 1990 an die öffentliche Kanalisation angeschlossen wurden. Auch da seien die Beiträge "teilweise existenzbedrohend" hoch.

Beim Nachdenken über Varianten sollte laut Beck auch eine Umstellung auf reine Gebühren oder eine gemischte Finanzierung einbezogen werden. Die gefundene Lösung solle schließlich in einer entsprechenden Satzung festgehalten werden, so sein Vorschlag.