"Es ist wirklich schön geworden", sagte Bürgermeister Jens Martin während der Einweihung. "Wurde aber auch höchste Zeit, sonst wäre das Gebäude irgendwann eingefallen."
Frank Buder erinnerte daran, dass es fast 15 Jahre lang gedauert habe, bis endlich Fördermittel geflossen seien. 90 000 Euro hat die Sanierung laut Helga Hoffmann, Bauamtsleiterin des Amtes Lieberose/Oberspreewald, insgesamt gekostet. Davon seien 65 Prozent Fördermittel gewesen, die der Landkreis Dahme-Spreewald bewilligt hatte. Den Rest finanzierte die Gemeinde.
Ende Juli dieses Jahres sei mit den Arbeiten begonnen worden. Dach und Fassade wurden erneuert, Wärmedämmung, Schriftzug und Überdachung angebracht, bauliche und optische Mängel beseitigt. Im Inneren des Gebäudes hätten die Kameraden fleißig Hand angelegt und laut Buder mehr als 500 Arbeitsstunden geleistet. "Ein dickes Lob dafür und Dank auch an unseren Bürgermeister, der sich im Gemeinderat kräftig für uns eingesetzt hat", so der Feuerwehrchef.
Ein paar Restarbeiten seien noch zu erledigen. Dennoch wurde der Abschluss der Sanierung gefeiert, sogar mit ausdrücklicher Duldung des Amtsbrandmeisters: "Heute ist Alt Zauche eine Feierwehr, morgen wieder eine Feuerwehr", sagte Frank Schulz augenzwinkernd. Die 90 000 Euro für die Sanierung hält er für "gut angelegt.
„Das schmucke Gerätehaus wird die Kameraden weiter motivieren, was insgesamt wichtig ist. Denn wir brauchen auch die kleineren Wehren in unserem Amt“ , sagte Schulz. Alt Zauche sei mit Material für technische Hilfeleistung ausgestattet und fest in der Aus rückeordnung integriert. "Jede unserer Ortswehren ist unverzichtbar", sagte Schulz mit Blick auf die dünner werdende Personaldecke. Rund 60 Mitglieder zähle die Alt Zaucher Wehr - Männer, Frauen, aber auch Jugendliche. Stellvertretend für sie nahm Wehrführer Frank Buder den symbolischen Schlüssel von Bürgermeister Jens Martin entgegen. (as)