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Alleinstellungsmerkmal

Leser schreiben. Christian Heinrich-Jaschinski, EE-Landrat und Vorsitzender des Fördervereins des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft:

Die überwältigende Mehrheit der Einwohner ein sehr positives Verhältnis zum Auerhuhn. Es hat das Potenzial als Alleinstellungsmerkmal im mit Naturschönheiten reich gesegneten Land Brandenburg. Die Kontakte nach Schweden und Polen rücken uns in internationale Wahrnehmung. Das positive Votum des Ministeriums zur Weiterführung freut mich und ist sicher auch Beleg der sehr guten Ergebnisse des Pilotprojektes. Der verbindende Charakter des Auerhuhns, dem sich Jäger, Förster und Naturschützer gleichermaßen zuwenden können, verbindet zudem die Naturparke Niederlausitzer Landrücken und Niederlausitzer Heidelandschaft, die ja auch die Vision einer Biosphäre eint.

Einzigartig in Deutschland

Mario Harbarth, Revierförster in der Rochauer Heide, Landeswaldoberförsterei Lübben: Ich bin sehr glücklich darüber, dass das Auerwild in einem Revier lebt, das ich als Förster bewirtschafte. Ich war dabei, als hier 2013 die ersten Tiere freigelassen wurden und später bei der Auswilderung von Hähnen. In unserer Hegegemeinschaft höre ich von den Jägern, dass sie sich über die Ansiedlung freuen. So gut wie es hier funktioniert, ist es wohl einzigartig in Deutschland. Wo es ging, haben wir Zäune abgebaut. Andernfalls Lappen angebracht, damit die Vögel nicht verunglücken.