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| 16:16 Uhr

Update/Lausitzer Feuerwehren im Einsatz
Alarm im Krankenhaus Lübben und ein Wassergefährt im Sinken

Rettungseinsätze auf dem Senftenberger See sind für die Kameraden der Feuerwehren rund um das bei Seglern und auch motorisierten Bootsführern beliebte Lausitzer Gewässer normal, aber doch selten. Gekenterte Wassergefährte sorgen aber immer für große Besorgnis, wie auch hier vor einigen Jahren ein treibendes Boot auf der Senftenberger See-Seite. Am Donnerstag sind die Kameraden in Großkoschen im Einsatz.
Rettungseinsätze auf dem Senftenberger See sind für die Kameraden der Feuerwehren rund um das bei Seglern und auch motorisierten Bootsführern beliebte Lausitzer Gewässer normal, aber doch selten. Gekenterte Wassergefährte sorgen aber immer für große Besorgnis, wie auch hier vor einigen Jahren ein treibendes Boot auf der Senftenberger See-Seite. Am Donnerstag sind die Kameraden in Großkoschen im Einsatz. FOTO: Steffen Rasche
Update: Cottbus/Lübben/Senftenberg/Schwarzbach . Für die Lausitzer Feuerwehren entwickelt sich der Himmelfahrtstag, der sehr ruhig begonnen hatte, am Nachmittag alles andere als stressfrei:

Im Krankenhaus Lübben (Dahme-Spreewald) wird durch einen Brand die Stromversorgung zeitweise unterbrochen. Eine Folge: Operationen müssen sehr kurzfristig abgesagt werden. Das hat die Leitstelle Lausitz bestätigt. Die Brandmeldeanlage hatte ausgelöst. Die ausgerückten Kameraden der heimischen Feuerwehr mussten ran. Die Ursache der Rauchentwicklung an der Energieversorgungsanlage - auch der für den Notfall - ist noch unklar.

Eine brennenden Gasleitung, zu der die Einsatzkräfte zwischen Schwarzbach und Biehlen (Oberspreewald-Lausitz) gerufen worden sind, hat sich als ein Böschungsbrand entpuppt. Das teilt Gabi Theiss, die Bürgermeisterin der Gemeinde Schwarzbach-Biehlen, mit. Das Feuer sei schnell zu löschen, aber alles andere als harmlos gewesen. Die Trockenheit sei extrem. Die Ursache des Flächenbrandes geringen Ausmaßes sei unbekannt.

Ein Einsatz auf dem Senftenberger See fordert die Feuerwehrleute ebenfalls. Ein herrenloses und halb gesunkenes Boot muss am Nachmittag auf der Großkoschener See-Seite geborgen werden. Personen sind nicht zu Schaden gekommen. Der Einsatz ist am Abend gegen 18.30 Uhr beendet worden. Vermutet wird, dass das Wasser über die Lüftungsschlitze oder über einen Riss in das Bootsinnere gelangt ist. Die Wasserschutzpolizei untersucht den Fall. Der Führer des kleinen Motorbootes hatte schon nasse Füße, als er am Steg des Wassersportzentrums angelegt hatte.

(kw)