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Beschäftigte können mitreden
Ab fünf Beschäftigten ist Betriebsratswahl möglich

Regina Grünberg, Bezirksvorsitzender der IG Bauen-Agrar-Umwelt.
Regina Grünberg, Bezirksvorsitzender der IG Bauen-Agrar-Umwelt. FOTO: Astrid Radlow
Luckau/Lübben. Interessenvertreter der Belegschaft werden von März bis Mai gewählt.

Von der Arbeitszeit über den Gesundheitsschutz bis hin zur Urlaubsplanung: Unter welchen Bedingungen Beschäftigte im Landkreis Dahme-Spreewald arbeiten, darüber entscheidet nicht allein der Chef. Auch die Betriebsräte haben hier ein entscheidendes Wort mitzureden. Von März bis Mai werden die „Stimmen der Belegschaften“ neu gewählt.

Darauf hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt hingewiesen. Die IG BAU Südbrandenburg appelliert: „Wer sein Kreuz jetzt macht, der kann mitbestimmen, wie sein Arbeitsplatz in den nächsten vier Jahren aussieht.“ Die Bezirksvorsitzende Regina Grüneberg nennt die Wahl „ein absolutes Muss“. Auch in kleinen Handwerksbetrieben sollten Beschäftigte nicht davor zurückschrecken, einen Betriebsrat zu gründen. Die IG BAU unterstützt die Wahlen in Branchen wie der Bauwirtschaft, der Gebäudereinigung, der Landwirtschaft, dem Maler- oder Dachdeckerhandwerk.

Die Betriebsratswahlen finden alle vier Jahre statt. Wie viele Mitglieder ein Betriebsrat hat, richtet sich nach der Zahl der Mitarbeiter. Bereits in Firmen ab fünf Beschäftigten kann ein Arbeitnehmervertreter gewählt werden. Die Wahlbeteiligung lag mit 79 Prozent zuletzt deutlich über der bei den Landtags- oder Bundestagswahlen.

Alle Informationen rund um

die Betriebsratswahl vor Ort gibt es im IG BAU-Büro in Cottbus (Telefon: 0355/78 43-6 90) sowie im Netz unter der Adresse: http://www.dgb.de/betriebsratswahl-2018