Die Tafel in Lübben hat in der vergangenen Woche zum ersten Mal an seinem neuen Standort Essen ausgegeben. Der Zustand der alten Einrichtung an der Wettiner Straße sei desolat gewesen, sagte Brigitte Huth, Bereichsleiterin der Luckauer Tafel, auf einer Dankesfeier für die an der Renovierung der neuen Räume Beteiligten. "Ich hatte immer Angst, dass die Leute von der Hygiene uns den Laden dichtmachen", so Brigitte Huth. "Es hat reingeregnet und die sanitären Anlagen - darüber möchte ich gar nicht sprechen." Doch die neuen Räumlichkeiten an der Breitscheidstraße strahlen in frischen Farben, hier sieht alles top aus. Dafür mussten die Tafel-Mitarbeiter und ihre Helfer aber auch ordentlich anpacken. Brigitte Huth: "Die Spinnenweben hingen von der Decke bis zum Fußboden, die Wände waren ganz schwarz aufgrund von Feuchtigkeit." Das Haus, in dem die Tafel untergekommen ist, sei zu DDR-Zeiten ein Konsum gewesen und habe seitdem offenbar leer gestanden. Eig.Ber./mis