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Klinikum Dahme-Spreewald
500. Baby in Lübben geboren

Magda Müller ist das 500. Baby im Jubiläumsjahr der Spreewaldklinik Lübben.
Magda Müller ist das 500. Baby im Jubiläumsjahr der Spreewaldklinik Lübben. FOTO: Konstanze lüders / Lüders Konstanze
Lübben. Magda Müller erblickte am 1. Dezember das Licht der Welt. Klinik legt Wert auf natürliche Geburten.

Gut zwei Wochen nachdem die 1111. Entbindung des Jahres im Klinikum Dahme-Spreewald mit seinen zwei Standorten gefeiert wurde, begrüßte im Jubiläumsjahr der Spreewaldklinik Lübben hier das 500. Baby das Leben. „Jede Geburt ist einzigartig und ein besonderes Erlebnis“, sagt Kliniksprecherin Ragnhild Münch. Die Geburtenstatistik zeige, wie positiv sich die Freude an Familie entwickelt, so die Sprecherin weiter.

Das 500. Baby heißt Magda Müller. Sie kuschelte am 1. Dezember 2017 um 21:13 Uhr zum ersten Mal in den Armen von Anne und Holger Müller. Bei dem freudigen Ereignis brachte Magda 3315 Gramm auf die Waage und war 50 Zentimeter groß. Zuhause in Rosenthal sind ihre Geschwister Ida und Peter ganz begeistert vom Familienzuwachs.

Bei Frauen, die erstmals entbinden, dauern die Wehen oft acht bis zwölf Stunden, manchmal auch länger. Ab dem dritten Kind sind es „nur“ noch drei bis fünf Stunden, die aber auch zur Ewigkeit werden können.

Angela Aurich, Leitende Hebamme in Lübben, und ihr Team freuen sich bei jeder Entbindung mit den Eltern über das neue Leben. „Größtmögliche Sicherheit für Mutter und Kind liegt den Kreißsaal-Teams im Klinikum Dahme-Spreewald sehr am Herzen. Deshalb legen wir großen Wert auf möglichst frühzeitigen, intensiven Kontakt“, sagt Angela Aurich. In den Gesprächen vor der Entbindung erfahren die werdenden Eltern alles Wichtige über das Abenteuer Geburt.

Dabei werden auch etwaige Risiken angesprochen. Frauen können hier ab der 34. Schwangerschaftswoche entbinden, von einem Kaiserschnitt raten Ärzte und Hebammen meist ab, denn: „Ein Kaiserschnitt ist eine Operation und immer eine Belastung. Wir wollen, dass die Geburt eine besondere Erfahrung und bestmöglich im Gedächtnis bleibt“, sagt Chefarzt, Dr. Rüdiger Müller. Er ist sich darin mit  der Leitenden Oberärztin, Dr. Wenke Pomaska einig. Tatsächlich entbinden die meisten Mütter im Klinikum Dahme-Spreewald auf natürliche Art, auch bei Beckenendlage.

Gemeinsam mit dem Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen sind die Kaiserschnitt-Geburten im Klinikum Dahme-Spreewald um 8,2 Prozent seltener als im Bundesdurchschnitt. Bundesweit sind es fast ein Drittel Kaiserschnitte (31 Prozent), im Klinikum Dahme-Spreewald deutlich weniger als ein Viertel (22,9 Prozent). In der Spreewaldklinik Lübben sind zwar etwas mehr als ein Viertel der Entbindungen Kaiserschnitt-Geburten (26,1 Prozent), im Achenbach-Krankenhaus liegt diese Rate sogar nur bei 18,8 Prozent.

Für Baby 500 ist das nicht wichtig. Wichtig für Magda und ihren Eltern ist eine glückliche Kindheit. Vielleicht lernen sich Magda und Leonie, Baby 1111 vom 15. November, beim Babytreff in der Spreewaldklinik Lübben kennen.