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| 01:08 Uhr

431 Unfälle im Juni

Dahme-Spreewald.. Die Monatsbilanz der Polizei des Schutzbereichs Dahme-Spreewald über Unfälle mit ihren Ursachen und Folgen geht auch im Juni von einer konstant hohen Zahl aus. Insgesamt wurden 431 Verkehrsunfälle (Vorjahr: 442) von den Beamten der Polizei aufgenommen.

Bei 81 Unfällen wurden Personen verletzt oder gar getötet.
Die Unfallfolgen sehen so aus, dass zwei (Vorjahr: vier) Menschen auf den Straßen des Kreises ihr Leben verloren. 29 Personen (20) erlitten schwere und weitere 74 (76) leichte Verletzungen.
Zu den Unfallursachen gehört an erster Stelle der zu geringe Sicherheitsabstand, den Autofahrer einhielten. Krachte es deshalb im Juni 2002 noch 63 Mal, stieg die Zahl der Unfälle wegen zu geringen Abstandes sogar um 100 an. Den zweiten Rang bei den Unfallursachen nimmt die nicht angepasste Geschwindigkeit ein. Hier verzeichnete die Polizei 63 (Vorjahr 49) Verkehrsunfälle. Ebenfalls stark vertreten sind Unfälle, an denen Wild beteiligt war. In diesem Jahr rückte die Polizei zu 55 Unfällen aus, vor einem Jahr zu 70.
Weitere Ursachen, die sich mit vernünftigem Verhalten im Straßenverkehr weiter reduzieren lassen, sind die Missachtung von Vorrang oder Vorfahrt in 47 (Vorjahr: 41) Fällen. Alkohol am Steuer war im Juni 2003 in zwölf Fällen Unfallgrund, im Jahr zuvor in fast doppelt so vielen (23).
Verursacher von Unfällen waren wieder in einem besonderem Maße Heranwachsende. Sie sind es auch, die bei den Unfallopfern im vergangenen Monat vordere Plätze einnahmen. Ihnen werden 42 (Vorjahr: 62) verschuldete Unfälle zugeschrieben. Dabei wurden 28 Heranwachsende (Vorjahr zehn) verletzt. In der Gruppe der Senioren gingen 54 (44) Unfälle nach ersten polizeilichen Ermittlungen schuldhaft auf das Konto der älteren Menschen, 19 (Vorjahr: sechs) wurden selbst verletzt.
Kinder (zweimal Verursacher, zwei Verletzte) sowie Jugendliche (fünfmal Verursacher bei vier Verletzten) waren diesmal nicht so stark beteiligt.
Um den immer noch zu hohen Unfallzahlen entgegen zu wirken, setzt die Polizei in starkem Maße repressive Maßnahmen ein. Im Juni 2003 stoppte sie 8617 Raser per Radar (Vorjahr: 7090) und bat sie zur Kasse, weitere 1208 (Vorjahr: 1122) wurden gelasert. Bei Alkoholkontrollen fielen in diesem Jahr 63 Autofahrer (Vorjahr: 64) auf. (km)