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3000 Besucher auf Langer Nacht der Wirtschaft

Lübben. Rund 3000 Besucher bei 15 Unternehmen – mit diesen Zahlen geht die "Lange der Wirtschaft" im Landkreis in die Geschichte ein. Zu ungewöhnlicher Stunde konnte man hinter Werktore schauen, ihre Technologien, Arbeitsprozesse, Produkte und Dienstleistungen kennenlernen und mit Firmenchefs und Mitarbeitern ins Gespräch kommen. red/SvD

Landrat und Schirmherr Stephan Loge sowie Wirtschaftsförderer und Organisator Gerhard Janßen besuchten gemeinsam mit Gästen lokaler Politik und Verwaltung drei Unternehmen.

Die Seramun Diagnostica GmbH aus Heidesee war erstmals dabei und bot Einblick in die tägliche Arbeit eines forschenden und produzierenden Biotechunternehmens. Die Geschäftsführerinnen Silvia Porstmann und Renate Fischer von der Diagnostica GmbH ziehen eine positive Bilanz: "Die Rückfragen ließen erkennen, dass Seramun auch als interessanter potenzieller Arbeitgeber und Ausbilder wahrgenommen wird."

Auch Simone Senst, Geschäftsführerin der Wildauer Schmiede- und Kurbelwellentechnik GmbH, ist zufrieden: "Es gab die unterschiedlichsten Motivationen: Familienmitglieder, die sich für die Arbeitsplätze ihrer Angehörigen interessierten, ehemalige Mitarbeiter, die aus mehreren Generationen stammten, Lieferanten, die ihre Ansprechpartner persönlich kennenlernen wollten, Studenten der benachbarten Hochschule auf der Suche nach einem Praktikum, Schüler mit Ausbildungsinteresse oder allgemein Interessierte mit zum Teil sehr detaillierten technischen Fragen."

Dem kann Jens Warnken, Geschäftsführer der airkom Druckluft GmbH, nur zustimmen: "Unsere Demonstrationen und Mitmach-Aktionen wurden von unseren Besuchern sehr gut angenommen. Wir haben an diesem Abend einen neuen Praktikanten gefunden und interessante Gespräche mit Studenten, die einen beruflichen Einstieg suchen, und jungen Leuten, die sich neu orientieren wollen, geführt."

Das bestärkt Gerhard Janßen sowie den Landrat, die "Lange Nacht der Wirtschaft" 2019 fortzusetzen. "Wir werden gemeinsam mit der Wirtschaft und den Kammern auch in Zukunft alles daransetzen, um bei jungen Menschen eine hohe Akzeptanz für berufliche Orientierung und Lebensgestaltung in unserer Region zu schaffen", so Stephan Loge. Auch die Mehrheit der teilnehmenden Unternehmen hat bereits Interesse signalisiert.