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| 01:02 Uhr

2,3 Millionen Euro fließen in den Hochbau

Dahme-Spreewald.. Für die heimische Wirtschaft und damit auch für Arbeitnehmer ist der Haushalt des Landkreises besonders in zwei Punkten von größter Wichtigkeit: Welche Leistungen werden im Hochbau vergeben„ Wie viel Geld also wird der Landkreis Dahme-Spreewald insgesamt in diesem Jahr

für Investitionen ausgeben“
Zwar findet sich die Antwort auf diese Fragen im Haushalt für 2005, doch wird der nicht von sehr vielen Menschen gelesen. Was also steht drin, um im Bereich der Infrastruktur Verbesserungen zu erreichen und der Wirtschaft wenigstens etwas Unterstützung zu leisten?
Lässt man einmal die Maßnahmen des Bundes und des Landes, bei denen der Kreis nur begleitend aktiv wird, aus, so bleiben im Bereich des Hochbaus noch reichlich Projekte, die unmittelbar vom Kreis ausgeschrieben und vergeben werden.
Auch in diesem Jahr, versicherte Baudezernent Stephan Loge gegenüber der RUNDSCHAU, werde man wieder bestrebt sein, möglichst viele Aufträge an heimische Firmen zu vergeben. 2004 waren bei Vergaben Spitzenwerte erzielt worden.
Zu den realisierten Projekten zählten 2004 die Rekonstruktion des Glasdaches des Landratsamtes an der Reutergasse in Lübben, Bauwerksunterhaltung und -sanierung an der Förderschule in Lübben, Rekonstruktion der Turnhalle Lubolz und Maßnahmen im Nordkreis. Allein dafür waren 420 000 Euro ausgegeben worden. 310 000 Euro hatte das Glasdach gekostet.
In diesem Jahr gibt es im Bereich des Hochbaus mehrere Projekte. So soll die Sport- und Schwimmhalle der Förderschule für Sehgeschädigte in Königs Wusterhausen mit weiteren 405 000 Euro saniert werden. Die Sanierung des Altbaus des Lübbener Paul-Gerhardt-Gymnasiums wird etwa 219 000 Euro kosten.
Weitere 70 000 Euro sollen, so Baudezernent Stephan Loge, in die Arbeiten an der Lubolzer Turnhalle fließen, um die Maßnahme abschließen zu können. Überhaupt werde in diesem Jahr besonders in die Verbesserung der Bausubstanz der Schulen, soweit sie in der Verantwortung des Landkreises sind, investiert. Beispielsweise würden für Maßnahmen an der Förderschule für Sehgeschädigte in Königs Wusterhausen 104 000 Euro aufzuwenden sein, mit weiteren 165 000 Euro werde die Allgemeine Förderschule Königs Wusterhausen in einen besseren Zustand versetzt. Ebenfalls sanierungsbedürftig sei das Oberstufenzentrum in Königs Wusterhausen. Hier wurden 185 000 Euro veranschlagt. 197 000 Euro fließen in die Rekonstruktion der Verwaltungsstelle des Landkreises im Schulweg in Königs Wusterhausen (Ärztehaus).
Wenn Loge die Positionen im Bereich Hochbau addiert, kommt er bei den Ausgaben für die Bauwerksunterhaltung an kreislichen Hochbauten auf eine Summe von rund 426 000 Euro, für investive Baumaßnahmen hat Loge ein Volumen von knapp 1,9 Millionen Euro ausgerechnet.
Bedeutend daran sei, sagte der Baudezernent, dass nicht nur alle Maßnahmen über den Haushalt 2005 abgesichert seien. Die Ausgaben dafür seien auch nicht von Landes- oder anderen Zuschüssen abhängig, wie das besonders bei den Tiefbaumaßnahmen der Fall sei. (km)