Erster Höhepunkt soll am heutigen Nachmittag ab 16 Uhr das Cutting sein. Dabei treiben ein oder mehrere Reiter ein Rind von der Herde weg und halten es auf einer bestimmten Linie. Sie müssen eine Zeitvorgabe von zweieinhalb Minuten einhalten. 20 junge Kühe werden dafür aus Lubolz in den Lübbener Osten gebracht. Geritten wird um ein Preisgeld von 500 Euro.
Die zahlreichen Western-Disziplinen, in denen am Samstag und Sonntag geritten wird, erfolgen in unterschiedlicher Reihenfolge. Möglichst viele Varianten des Wes ternreitens sollen die Zuschauer dadurch sehen können, so Henry Sander. Gleichzeitig werde für die Kinder Ponyreiten angeboten. Die Versorgung hat erstmals das Café Lange aus Lübben übernommen, informiert er.
Um 8 Uhr beginnt die erste Prüfung am Samstag. Zunächst werden Pferde am Halfter vorgestellt, anschließend zeigt der Nachwuchs sein Können in der Reining. Diese Westernreit-Disziplin ist eine Art Dressur, deren Elemente aus der Arbeitswelt der Cowboys stammen. Im Galopp werden unter anderem schnelle und langsame Zirkel, Drehungen auf der Hinterhand und rasante ( „sliding“ ) Stops gezeigt. Nach der Mittagspause um 13 Uhr steht die Reining-Prüfung für Reiter in ihrem ersten Turnierjahr in der S-Klasse an, den „Rookies“ . Sie reiten um 400 Euro Preisgeld. Nach Western Horsemanship, Trailprüfungen und weiteren Disziplinen wird am Abend nochmals Reining geritten, und zwar unter Flutlicht bis in die Nacht. Dabei sollen sich Sport und Vergnügen vermischen, so Henry Sander: Während die Pferd-Reiter-Paare noch zeigen würden, was sie können, beginne bereits die Party mit Live-Musik.
Um 7 Uhr geht es am Sonntag mit den Westernprüfungen weiter. Auch an diesem Tag sind die Disziplinen bunt gemischt. Den Abschluss machen die Reining Open sowie ein Horse-and-Dog-Trail, bei dem Pferd, Reiter und Hund als Team Bodenhinternisse überwinden.
Das C-Turnier wird für den Berlin-Brandenburg-Pokal und den Reiningcup gewertet. (red/is)