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Zukunft der Mehrgenerationenhäuser gesichert

Jana Schimke hatte im Sommer das Mehrgenerationenhaus "Kieztreff" Luckenwalde besucht. Im Gespräch mit Leiterin Andrea Boche (links) und Schuldnerberaterin Ina Albers (rechts) informierte sich die Bundestagsabgeordnete über die Schuldnerberatung und die weiteren Angebote des Hauses.
Jana Schimke hatte im Sommer das Mehrgenerationenhaus "Kieztreff" Luckenwalde besucht. Im Gespräch mit Leiterin Andrea Boche (links) und Schuldnerberaterin Ina Albers (rechts) informierte sich die Bundestagsabgeordnete über die Schuldnerberatung und die weiteren Angebote des Hauses. FOTO: St. Stadie
Rangsdorf. Die Zukunft der Mehrgenerationenhäuser (MGH) ist für die kommenden Jahre gesichert. So hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die weitere Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser sichergestellt. red/bt

Die durch den Bund finanzierten MGHs in Bestensee, Luckenwalde und Königs Wusterhausen profitieren demnach auch künftig von 40 000 Euro Förderung je Haus, zusammengesetzt aus einem Bundeszuschuss von 30 000 Euro und dem Kofinanzierungsanteil von 10 000 Euro der jeweiligen Kommune.

Darüber hinaus wird der Etat um 3,5 Millionen Euro auf dann 17,5 Millionen Euro aufgestockt, um bundesweit auch neue Mehrgenerationenhäuser fördern zu können. Weiterhin werden sich auch die Förderschwerpunkte ändern, um den Häusern mehr Flexibilität in ihrer Arbeit zu ermöglichen.

Wichtiger Beitrag für Miteinander

"Ich konnte mich bereits mehrfach davon überzeugen, wie wichtig der Beitrag der Mehrgenerationenhäuser für das Miteinander in unserer Gesellschaft ist. So steht beispielsweise der "Kieztreff" Luckenwalde mit Angeboten zur Hausaufgabenbetreuung, sozialer Beratung oder auch zur Schuldnerberatung den Menschen unterstützend zur Seite", sagt die Bundestagsabgeordnete Jana Schimke (CDU).

Mit der Flüchtlingsarbeit seien weitere Aufgaben dazu gekommen, so Schimke weiter. Das Signal aus Berlin, auch zukünftig auf die bestehenden Standorte zu setzen, diese weiter zu fördern und weitere Mehrgenerationenhäuser zu etablieren, unterstützt die Abgeordente, bekräftigte sie.

Start im Juli 2017

Das neue Bundesprogramm für die Mehrgenerationenhäuser startet ab dem 1. Juli 2017. Für die bestehenden knapp 450 MGH in Deutschland wird es künftig nur noch zwei inhaltliche Schwerpunkte geben, an denen die Arbeit bedarfsgerecht und möglichst flexibel ausgerichtet werden soll: die Gestaltung des demografischen Wandels und die Integration von Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte.

Flexibler Einsatz

Obwohl die Gesamtfördersumme pro Haus mit 40 000 Euro gleich bleibt, dürfen die Mittel künftig flexibler für Personal- und Sachkosten eingesetzt werden. In der Region werden das MGH "Kieztreff" Luckenwalde, das MGH "Kleeblatt" in Bestensee und das MGH Königs Wusterhausen durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.