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Zick-Zack-Weg soll befahrbar werden

Wüstermarke. Der Verbindungsweg von Wüstermarke nach Gehren und Waltersdorf muss wieder komplett befahrbar werden. Das forderten die Einwohner des Heideblicker Ortsteils auf der Ortsbeiratssitzung am Donnerstagabend. B. Keilbach/bkh1

Seit Monaten ist der serpentinenartig abwärts verlaufende Teil des Weges ab dem Bahnhof Gehren in Richtung Wüstermarke für die Durchfahrt gesperrt. Grund dafür sind tiefe Erosionsrinnen, die wegen der Starkniederschläge in den vergangenen Jahren immer größer wurden. Weil die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben ist, hatte die Gemeindeverwaltung im vergangenen Jahr diesen Abschnitt gesperrt, der von den Einheimischen aufgrund seines Verlaufes als Zick-Zack-Weg bezeichnet wird. Der daraufhin erarbeitete Vorschlag zur Instandsetzung des Weges war von den Gemeindevertretern bei der Novembersitzung allerdings abgelehnt worden, wie Ortsvorsteher Norbert Zittlau (AWGH) informierte. Bei der Gemeindevertretersitzung am 24. März soll das Vorhaben erneut auf der Tagesordnung stehen, ergänzte er. Die ohnehin stark frequentierte Verbindung zwischen den Ortsteilen müsse vor allem deshalb möglichst zeitnah wieder befahrbar sein, weil im vierten Quartal dieses Jahres der Ausbau der Bundesstraße in Wüstermarke beginnen soll, erläuterte der Ortsvorsteher.

Zuvor jedoch will die Vorsitzende der Agrar GmbH Langengrassau, Karin Thomas, die rechtlichen Verhältnisse eindeutig geklärt haben. Denn der Weg sei Bestandteil eines Waldstücks, das das Unternehmen vor mehr als zehn Jahren von der Treuhand gekauft hat. Weil die Vermessungskosten das Gemeindebudget gesprengt hätten, sei damals vereinbart worden, "dass wir den Weg mit kaufen, die Gemeinde jedoch für die Instandhaltung und Verkehrssicherung weiter verantwortlich bleibt", erläuterte Karin Thomas. Die entsprechende Grunddienstbarkeit soll seitdem eingetragen werden, was aber noch immer nicht passiert ist. "Für uns liegt es im betrieblichen Interesse, dass dies rechtssicher im Grundbuch eingetragen ist", unterstrich die Chefin der Agrargesellschaft ihre Forderung.